dünn, dünner, am unglücklichsten

„Wenn man eine Essstörung hat, ist man selber Schuld! Man muss doch einfach nur essen, dann ist alles ok.“

So dachte ich, bevor ausgerechnet ich in eben genau solch eine Essstörung reinrutschte. Ausgerechnet ich, als selbstbewusstes sechzehn jähriges Mädchen, die sich nie um ihre Figur sorgte und nie auf gesunde Ernährung achtete oder auch nur irgendeine Ahnung von Nährwerten oder Kalorien hatte.

teamselbstliebe

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Ich war nie super schlank aber auch nicht dick. Bei einer Größe von 1,69 wog ich ca. 57-58 kg. Ich hatte 4 Mal in der Woche Training, am Wochenende Wettkämpfe und habe dementsprechend viel und auch nicht gerade gesund gegessen. Ich war nie unzufrieden mit meinem Körper, bis ich einige Kilo zunahm und nun 63 Kilo wog.

Das war im Herbst 2013. Einige deuteten an, wie dick ich geworden sei und langsam hatte ich das Gefühl, dass jeder mich urteilend und verachtend anschaute, weil ich so unglaublich viel zugenommen hatte. Ich versuchte daraufhin über ein halbes Jahr abzunehmen und verbot mir jegliche Süßigkeiten, doch auch nach mehreren Monaten waren keine großen Erfolge zu sehen. Als ich im April 2014 gesagt bekam, wie fett ich geworden sei und warum ich es bloß so weit habe kommen lassen, fing ich an, mich für mich, meinen Körper und sogar für das Essen vor anderen zu schämen. Ich wusste nicht mehr weiter. Die Folge war eine noch strengere Diät. Immer noch keine Süßigkeiten, mehr Sport und kein Essen mehr nach 18 Uhr, obwohl besonders das unglaublich schwer war, da ich eine Zeit lang von 17-22 Uhr arbeitete und somit die letzte Mahlzeit nur gegen 16 Uhr möglich war. Ich ging abends um 23 Uhr total hungrig und mit Bauchknurren ins Bett. Ich zwang mich übermäßig Sport zu machen: Mit dem Fahrrad zur Schule und zurückzufahren und zusätzlich 1-2 Mal am Tag joggen zu gehen. Ich nahm etwas ab, sah aber immer noch nicht den erhofften Erfolg, obwohl ich mich über ein halbes Jahr unglaublich diszipliniert verhielt. Meine Motivation ging den Bach runter und somit auch meine Disziplin.

 

Ich begann Dinge zu essen, die ich mir die ganze Zeit verboten hatte. Schokolade, Gebäck, Kekse. Aber sobald ich anfing etwas zu essen, hatte ich das Gefühl versagt zu haben. Von daher war es mir in dem Moment auch egal, ob ich einen oder 20 Kekse aß. Und so begann die eigentliche Essstörung. Ich stopfte an Tagen, an denen ich alleine war und die Möglichkeit dazu hatte, so viel so schnell ich konnte in mich rein und erbrach es kurz danach. Meine „Diät“ lief super. Meine Fressattacken wirkten sich ja aufgrund des Erbrechens nicht auf mein Gewicht aus und ansonsten aß ich wie zuvor sehr streng „gesund“, niemals nach 18 Uhr und trieb enorm viel Sport. Und wenn ich doch mal zu viel aß, musste es eben wieder schnell raus, was leider zur Gewohnheit wurde. Am Schlimmsten war das Erbrechen im Sommerurlaub 2014. Es gab so viel leckeres Essen und die einfachste Lösung war für mich: Einfach alles essen was ich will und danach wieder raus damit. Keine Mahlzeit blieb mehr in meinem Körper. Dazu ging ich noch 3 mal am Tag ins Fitnessstudio und einmal joggen. Ich fühlte mich „gut“. Ich bekam, auch als ich wieder zu Hause war, mehr und mehr Komplimente. Mein „Essverhalten“ hielt noch eine Weile an, bis mir irgendwann klar wurde, dass es nicht so weiter gehen kann. Nach jeder Fressattacke war ich unglaublich sauer auf mich, denn ich wollte aufhören mit dem Übergeben. Ich schloss mich nach Fressattacken in meinem Zimmer ein und verbot mir rauszugehen um mich zu übergeben. Ich sah das Essen, was nun in meinem Bauch bleiben musste als „Strafe“ für den Essanfall. „Friss einfach nicht so viel, dann musst du dich auch nicht übergeben. Und wenn du doch so viel frisst, bist du halt selber Schuld und wirst wieder fetter.“ Ich entschied mich gegen die Fressattacken und gewöhnte mir so zum Glück nach und nach endlich das ständige Erbrechen ab, was nicht leicht war. Die Diät jedoch ging weiter und wurde immer strenger. Ich fing an das Frühstück wegzulassen, auch in der Schule nichts zu essen und meine erste Mahlzeit gegen 14 Uhr zu mir zu nehmen, obwohl ich da bereits 8 Stunden auf den Beinen war. Die Erfolge wurden immer sichtbarer und meine Motivation stieg bis ins Unermessliche.

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Hunger wurde zu einem guten Gefühl, denn er versicherte mir, dass ich weiter abnehmen werde. Mindestens einmal am Tag ging ich auf die Waage um mein Gewicht zu kontrollieren. Ich trank literweise Wasser am Tag, um das Hungergefühl etwas zu dämpfen. Aber ich gewöhnte mich auch an das wenige Essen und wenn der Punkt des Hungers erst einmal überwunden war, spürte ich ihn sowieso nicht mehr. Außerdem war ich froh, vor allem in der Schule, nicht mehr von anderen beim Essen gesehen zu werden. Dabei fühlte ich mich beobachtet und verurteilt: „Die ist doch schon fett genug, was isst sie denn dann noch?“ Ich legte viel mehr Wert auf die Meinungen andere als früher. Ich wurde zu einem unsicheren Menschen mit 0,0 Selbstbewusstsein.

Das Abnehmen lief so gut, dass ich irgendwann auch das Abendbrot wegließ und mittlerweile ca. 55 Kilo wog. Zuhause ließ ich mir immer Ausreden einfallen, dass ich schon gegessen oder keinen Hunger hätte. Meine Mama machte sich Sorgen und wollte mich oft zum Essen überreden, was immer im Streit endete. Als sie für eine Woche in den Urlaub fuhr, nutze ich die Chance hinsichtlich meines Essverhaltens nicht kontrolliert zu werden und aß 6 Tage lang fast nichts.

Am ersten der 6 Tage traf ich mich das erste Mal mit meinem heutigen Freund – noch mehr Motivation nichts zu essen, sonst würde er mich bestimmt dick finden. An diesem Tag aß ich gar nichts, danach eine kleine Cocktail Tomate pro Tag, einmal anstatt der Tomate einen Bissen Mohrrübe. Trotzdem war ich die ganze Woche unterwegs, auf einem Geburtstag, mit meinem Freund unterwegs und im Fitnessstudio, wo mir oft schwarz vor Augen wurde.

In diesen 6 Tagen habe ich weitere 3 Kilo abgenommen und wog nur noch 52 Kilo – 11 Kilo weniger als ein Jahr zuvor. Trotzdem war ich noch nicht zufrieden und fühlte mich zu dick, obwohl ich noch nie so wenig wog und so dünn war wie zu dieser Zeit. Wenn ich Bilder von früher sah, war es für mich unverständlich, wie ich mich damals, mit 57 Kilo wohl oder schön fühlen konnte.

dünn, dünner

dünn, dünnerDer Hunger war in den 6 Tagen nicht schwer zu ignorieren, weil es für mich keine andere Option gab, als nichts zu essen. Ich fühlte immer „schöner“ und war stolz auf meine Disziplin und meinen riesigen Erfolg, für den ich viele Komplimente bekam. Als es mir nach den 6 Tagen unglaublich schlecht ging und ich immer und immer schwächer wurde, sodass ich kaum noch Treppen laufen konnte, wurde mir bewusst, dass ich ja nicht für immer so weiter machen könnte und ich war verzweifelt. Mir wurde langsam bewusst, dass ich in 6 Tagen 5 Mini Tomaten gegessen habe! – Gerade mal 95kcal – 15g Kohlenhydrate! An dem Tag habe ich mich meinem Freund anvertraut und mir vorgenommen, wieder anzufangen zu essen, was für mich zunächst unvorstellbar war. Ich würde ja sofort wieder zunehmen, aber anscheinend war es notwendig.

Leider kam die Einsicht zu spät. Am nächsten Tag begann ich mit einer Mohrrübe und einem Knäckebrot, nachmittags eine Suppe. Mein Körper konnte nicht mit der Nahrung umgehen und alles kam sofort wieder raus. Ich bekam plötzlich Ohrensausen und Herzrasen und verfiel in Panik. Meine Mutter, die an dem Tag wieder nach Hause kam, machte mir eine Portion Nudeln und predigte, dass das davon komme, dass ich so wenig essen würde und ich nur noch ein Strich in der Landschaft sei. Ich wollte das alles nicht hören und hatte in dem Moment einfach nur Angst um mein Leben, da ich im Gegensatz zu ihr ja wusste, wie ernst die Situation war. Ich hatte nicht nur wenig, sondern so gut wie nichts gegessen. Ich bereute mein naives Essverhalten der Woche und hatte Panik, meinen Körper völlig zerstört zu haben. Ich nahm mir fest vor, wieder normal zu essen, um mich nie wieder so fühlen zu müssen, wie in diesem Moment. Am nächsten Tag flogen meine Mutter und ich in den Urlaub. Ich musste am zweiten Tag dort ins Krankenhaus, obwohl ich begann dreimal täglich ein bisschen zu essen. Meiner Mutter erzählte ich daraufhin alles, um meine Angst, meinem Körper ernsthaft geschadet zu haben, loswerden zu können. Im Krankenhaus verbrachte ich 3 Tage, danach brachen wir den Urlaub ab und fuhren nach Hause. Ich fühlte mich so schuldig für die Situation und es tat mir unglaublich leid, meine Mutter so enttäuscht zu haben. Es fiel mir noch eine Zeit lang schwer, Treppen zu laufen und musste auch beim Gehen viele Pausen einlegen. Nach einigen Arztbesuchen, Vitamintabletten und Untersuchungen, ob mein Herz Schaden genommen hatte, was Gott sei Danke nicht der Fall war, ging es mir nach einiger Zeit besser – zumindest körperlich. Nach wie vor bereute ich, was ich alles angerichtet hatte und wollte unbedingt wieder normal essen. Aber wie? Das war im Oktober 2014…

Oktober 2015: Was sich geändert hat? Nichts, absolut gar nichts. Mein Gewicht von 52 Kilo während ich regelmäßig aß zu halten, hat, wie ich mit riesigem Protest feststellen musste, nicht funktioniert. Ich aß meistens nur einmal am Tag (Mittag), höchstens noch ein zweites Mal Salat am Abend. Das Ergebnis? Schwäche, schlechte Laune und ständiges Herzrasen und Kreislaufzusammenbrüche. Es war offensichtlich, dass das, was ich tat, meinem Körper unglaublich schlecht bekam.

kälteempfindlich

Ich war enorm kälteempfindlich, besonders merkte ich das an meinen Händen und Füßen. Jeder Gedanke kreiste ums Essen.

Alles musste perfekt geplant sein, schließlich gab es ja nur das eine Essen am Tag. Wenn etwas mal nicht klappte, bekam vor allem mein Freund das zu spüren, der mich eigentlich nur die ganze Zeit unterstützen wollte. Auf meinem Speiseplan stand überwiegend Gemüse. Alles was mir „ungesund“ erschien, wurde verbannt. Bananen, Eier, Kartoffeln, Brot, Brötchen, jegliche Brotbeläge, Marmelade, fettige Mahlzeiten, wie Pizza, Pommes oder Schweinefleisch und Produkte, die nicht mit „light“ gekennzeichnet waren, waren tabu. Es musste immer und überall eine extra Wurst für mich geben, weil ich irgendetwas von dem, was auf dem Tisch stand, nicht essen wollte. Ich war so unglaublich schnell reizbar und überfordert mit allem. Die Folge war andauernde Streitereien mit meiner Mutter oder meinem Freund. Ich vermied Treffen mit Freunden, bei denen ich befürchtete, etwas essen zu müssen, wenn es nicht in meinen Essenplan passte. Innerhalb eines Jahres änderte sich also rein gar nichts.

 

Erst 3 Monate später, im Dezember 2015 hat es klick gemacht, hauptsächlich durch Morenas großes Vorbild, das Buch Intuitiv Abnehmen und vor allem auch dadurch, dass ich begriff, wie unglücklich ich mit meinem Leben war. Langsam verstand ich: „Bei Essstörungen handelt es sich nicht nur um eine Marotte oder eine Phase. Sie sind ernsthafte, potentiell lebensbedrohliche Krankheiten, die sich auf die emotionale und körperliche Gesundheit eines Menschen auswirken. (National Eating Diaorders Association aus dem Buch „Intuitiv Abnehmen“)

Mein Ziel der gesamten Essstörung, die ich mir auch nur als „Phase“ schönredete, war es, nur noch 2-3 Kilo abzunehmen, damit ich mich wohler fühle, wie zu der Zeit, als ich nichts gegessen habe, danach würde ich ja wieder ganz normal essen und alles wäre wieder gut. Das Problem: Mal habe ich 2 Kilo abgenommen, dann aber wieder 3 Kilo zugenommen usw. Ich habe die 53 oder auch 55 Kilo nie halten können und das ist aus heutiger Sicht auch ganz logisch! Ich kann keine 53 Kilo wiegen, wenn ich regelmäßig esse und auch das esse, was mir schmeckt. So ist mein Körper nicht gebaut und so bin ICH auch nicht, denn ich liebe Essen. Das habe ich nach 2 verschwendeten Jahren, in denen ich meinem Körper und meinen Stoffwechsel so viel Schlechtes angetan habe, endlich verstanden.

Ich versuche nicht mehr auf Nährwerte zu schauen, auch wenn ich mich manchmal dabei erwische, wie ich Angaben vergleiche und dann doch zu dem „gesünderen“ greife. Natürlich weiß ich immer noch was wie viel Kalorien, Fett oder Zucker hat. Das kann man nicht einfach aus seinem Kopf löschen. Aber ich denke nicht darüber nach, wenn ich es esse und zähle erst Recht keine Kalorien mehr. Es war nicht leicht das abzustellen, weil ich zu Beginn automatisch, wenn ich ein Nahrungsmittel sah, sofort die dazugehörigen Nährwerte im Kopf hatte. Aber es ist möglich.

Ich habe nach 2 Jahren nach und nach angefangen selbstverständliche Lebensmittel, wie Kartoffeln, Bananen oder helle Brötchen zu essen. Heute versuche ich jeden Tag aufs Neue, mich zu akzeptieren wie ich bin.

So wird mein Bauch wohl nie wieder aussehen, und damit komme ich langsam klar. Natürlich fände ich es persönlich schöner, einen durchtrainierten und flachen Bauch zu haben, aber zu welchem Preis?

Ich esse wieder Schokolade, Pommes, Pizza Gummibärchen, Chips, Eis, Nutella und Kuchen und ich bin glücklich. Es ist so erleichternd nicht ständig unter dem Druck zu stehen, dünn sein zu müssen und so wenig wie möglich zu essen. Kommentare zu meiner Figur gehen mir immer noch (zu) nah und ich drehe die Aussagen oft so, wie sie vielleicht gar nicht gemeint waren. Mein Selbstbewusstsein ist noch nicht da wo es mal war, aber auch das bekomme ich wieder hin, mit einem Freund der mich liebt und unterstützt und mit dem Ziel endlich, endlich, endlich glücklich und gesund zu sein und mich selbst zu lieben.

Eine Essstörung könnt ihr leider nicht mit Medikamenten heilen, sondern nur durch euch selbst! Seid froh und schätzt es wert, dass ihr gesund seid und macht euch nicht selber krank! Genießt das Leben und liebt euch so wie ihr seid!

#teamselbstliebe

5 Kommentare

  1. Marie sagt: Antworten

    Deine Geschichte geht mir so nah ! Ich bin fast durch die selben Phasen gegangen und hab auch ganze 5 Jahre damit verschwendet mein Gewicht in den Mittelpunkt meines Lebens zu stellen und bin von der Magersucht in die Fitness-Phase gekommen und hab mir damit nur noch mehr geschadet. Bitte macht niemals den Fehler euch mit anderen zu vergleichen was euren Körper angeht ! Jeder ist auf seine Weise schön und wir haben nur dieses eine Leben um es zu genießen und sollten dankbar sein, für das was wir haben.

  2. Anini sagt: Antworten

    Du sprichst mir von der Seele! Ich habe mich in so vielen Formulierungen wiedergefunden. Im Moment bin ich in der recovery Phase und muss mich auch täglich dazu animieren. Danke für deine Offenheit und deinen Mut. Solche Geschichten helfen zu wissen, dass ich nicht alleine bin und dass es normal ist sich jeden Tag neu aufraffen zu müssen.

  3. Toni sagt: Antworten

    Was für ein wahnsinnig toller Post! Ich finde mich in einigen Stellen total wieder und der Bericht gibt mir unglaubliche Hoffnung und Motivation, endlich wieder normal und unbeschwert essen zu können. Denn das Leben ist wirklich viel zu schade um sich ständig Gedanken um Essen oder den vermeintlich perfekten Körper zu machen. Genuss, Freude am Leben und Selbstliebe sind viel wichtiger und das sollten alle beherzigen, die gerade auch in einer schweren Phase in ihrem Leben sind! Also Mädels, lasst uns das Leben genießen anstatt die wertvolle Zeit mit schlechten Gedanken zu verschwenden <3

  4. Wow. Danke für deinen Mut, deine Geschichte hier mit uns zu teilen. 🙂

  5. Denise sagt: Antworten

    Puh.
    Ich finde es eigentlich wahnsinnig toll, dass du deine Geschichte teilst, aaaaber es ist sehr gefährlich, dass du dein Gewicht + Größe postest und dazu über diese Kombination urteilst.
    57 – 58 kg bei 1,69 m ist laut BMI (ja, eigentlich ist der veraltet und für Sportler ist er null geeignet, aber nur mal so als Orientierubgswert) sonder eher am Untergewicht dran, als am mittleren Wert. Da zu behaupten du warst nie super schlank, finde ich schon falsch. Dann noch zu sagen du seist mit 63 kg dick gewesen (was eigentlich totales Normalgewicht für deine größe ist) finde ich sehr, sehr bedenklich.
    Ich musste gerade auch erstmal schlucken. Ich bin 1 cm größer als du und wiege ca. 56 kg. Und da fühlte ich mich nur wegen diesem Satz irgendwie gleich viel umfangreicher. Er hat bei mir ein schlechtes Gefühl ausgelöst.
    Und das könnte er bei anderen leicht zu beeinflussbaren oder einfach (noch) sehr schwachen Menschen, auch.
    Natürlich ist jeder auch ganz anders gebaut. Zwei Frauen der selben größe, mit 10 kg unterschied im Gewicht können beider schlank sein. Die eine vielleicht mit mehr Muskeln, Hintern und/oder Busen. Aber, wenn man an sich zweifelt und noch im totalen „Vergleich Modus“ ist, dann sind solche Sätze ganz schlimm.

    Nimm mir das jetzt bitte nicht übel, weil ich dich und deine Message wahnsinnig toll finde. Und es ist toll, dass du deine sehr persönliche Geschichte teilst, um anderen zu helfen, aber der Satz ist mit sehr übel aufgestossen :/

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