good night, emma

In Kooperation mit emma Matratzen (jap, ich durfte gemeinsam mit meiner Mama zwei Wochen lang Matratzen testen und sie glücklicherweise behalten) habe ich mir etwas überlegt, was für einige von euch einen Mehrwert sein könnte und zwar wollte ich nicht einen plumpen Beitrag über Matratzen schreiben (Wie wir diese zwei Wochen geschlafen haben, lest ihr weiter unten) sondern euch Tipps geben zu einem Problem, was sehr viele Menschen betrifft und mich auch monatelang beschäftigt hatte: Schlafstörungen.

Ich hatte in der Phase der Essstörung monatelang Mühe, einen erholsamen Schlaf zu finden. Dabei ist Schlafen für mich das A und O. Es gibt tatsächlich Menschen, die mit nur 5 (!!) Stunden täglich auskommen – ich gehöre definitiv nicht dazu. Damit ich Morgenmuffel fit in den Tag starten kann, muss ich schon ca. 8 Stunden schlafen sonst merke ich das sofort. Durchschlafen war neben dem Einschlafen auch ein Problem. Ich wachte manchmal mehrmals in der Nacht auf und hatte dann jedes mal Probleme mit dem Einschlafen.

Beim Einschlafen war einfach das Problem, dass mein Kopf nicht aufgehört hatte zu arbeiten. Ich wusste, dass das das Problem war und versuchte, meine Gedanken abzustellen, was schlicht unmöglich war: Habt ihr das auch schon probiert? Einfach mal an nichts zu denken? Es geht weniger als zwei Sekunden, wenn überhaupt und schon denkt man wieder nach. Naja, so kam es, dass ich über Monate keine Nacht richtig Ruhe fand und tagsüber noch schlapper und hungriger war als sonst. Hungrig? Ja! Es ist erwiesen, dass Müdigkeit verursacht durch Schlafmangel vermehrt zu Hunger fühlt und man dann meistens mehr isst als sonst. Das war bei mir auch so..

Nun, irgendwann hab ich dann mein Problem in den Griff gekriegt, auch weil ich irgendwann wieder etwas ausgelassener und glücklicher wurde. Jedoch muss ich auch sagen, dass ich vor dem Schlafengehen gewisse Regeln beachten musste oder einfach gewisse Dinge anders machen musste als vorher. Falls auch ihr hin und wieder an Schlafstörungen leidet, kann ich euch folgendes empfehlen:

  • Wenn ihr wisst, wo das Problem bzw. der Kern eurer Schlafstörungen liegt, dann arbeitet umbedingt daran. Versucht, euer Problem zu lösen. Bei mir war es definitiv meine Unzufriedenheit durch die ganzen Fressattacken und dem ständigen Jojo- Effekt, da sich immer wieder der Diät- Gedanke in meinen Kopf schlich.
  • Ein grosses Problem unserer Gesellschaft ist Stress. Stress ist einfach ein Schlafkiller, definitiv. Versucht euch vor dem Schlafengehen zu entspannen. Entweder mit einem Spaziergang, einem Bad, einem Buch oder auch mit Musik. Ich weiss, dass das in der heutigen Zeit schon fast unmöglich ist, aber es ist wichtig. Körper und Geist müssen unbedingt runterfahren.
  • Koffeinhaltige Mittel ein paar Stunden vor dem Schlafengehen meiden. Mein Schatz könnte zwei Espressos vor dem Schlafengehen zu sich nehmen, er schläft trotzdem nach zwei Sekunden ein. Ich trinke einen Cappuccino  mit viel Milch am Nachmittag und drücke kein Auge zu. Koffein hat nicht die gleiche Wirkung auf jeden, aber es könnte ein Faktor sein. Deshalb wäre es sinnvoll, wenn man das mal ausprobiert.
  • Handy, Laptop und TV weg! Auch das ist heutzutage schon eher ein Ding der Unmöglichkeit, ich weiss. Ich bin auch so ein Junkie, der abends vor dem Schlafengehen und morgens nach dem Aufstehen als erstes Instagram abcheckt. Doch Bildschirme strahlen so ein bläuliches Licht aus, welches unserem Hirn signalisiert, dass es Tag ist. Wie beim Koffein gibt es Menschen, denen das nichts ausmacht. Aber auch das könnte ein wichtiger Faktor sein, deshalb auch hier: Ausprobieren.
  • Gerade in heissen Sommertagen kommt es vor, dass die Luft sich in der Nacht nicht richtig abkühlt. Die Folge: Schlafprobleme wegen der Hitze! Da kann man nicht wirklich viel machen, jedoch ist es erwiesen, dass ein kühles und dunkles Zimmer hilft, besser einzuschlafen. Also Läden runter, Fenster auf!
  • Versucht, wenn möglich einen Schlafrhythmus zu finden, d.h jeden Tag mehr oder weniger um die gleiche Zeit ins Bett zu gehen. Der Mensch ist ein Gewöhnungstier, der Körper gewöhnt sich relativ schnell daran.
  • Falls ihr alles versucht und ihr trotzdem ab und an Mühe habt und nicht einschlafen könnt, schaut einfach nicht auf die Uhr. Egal, um welche Zeit ihr aufstehen müsst, es beruhigt einen überhaupt nicht. Im Gegenteil: Wenn ich ständig auf die Uhr schaue und daran denke, wie wenig Schlaf ich haben werde und wie früh ich aufstehen muss, dann werde ich noch nervöser und Nervosität vor dem Schlafengehen ist ja nicht so schlaffördernd.

Falls alles nichts mehr hilft und das über eine längere Zeit und euer Alltag stark darunter leidet, dann ist der Weg zum Arzt oder zumindest vorher zum Apotheker unabdingbar. Es muss natürlich nicht gleich eine Schlaftablette sein, es gibt auch gute Tee’s und pflanzliche Mittel, die den Tag durch schon beruhigend wirken. Wichtig ist, dass ihr nicht allzu lange unter Schlafmangel leiden müsst, denn Schlaf ist so so so wichtig! Ich habe es zum Glück in den Griff bekommen, denn mich haltet sonst am Morgen wirklich niemand aus..

Nun kommen wir zu der emma – Matratze. Eine Matratze testen zu dürfen ist wirklich etwas cooles und genau deshalb habe ich mich wahnsinnig gefreut! 🙂 Ich hatte vorher noch nie von ihr gehört und war deshalb ganz gespannt, als das Paket ankam. Die Matratze ist mega dick und meine Mama hatte ehrlich gesagt etwas Angst, aus dem Bett zu fallen, weshalb sie die ersten beiden Nächten eher etwas besorgt als entspannt war. Aber keine Sorge, sie ist nicht aus dem Bett gefallen und schon die dritte Nacht hat sie super geschlafen – ich übrigens von Anfang an.  Diese Matratze kennt keine Härtegrad, weshalb sie für alle geschaffen sein soll. Wie? Das geht? Ja, offenbar. Durch die Technologie mit dem Schaumstoff und so (am besten lest ihr auf der Homepage mal nach), ist sie für jeden Rücken gedacht. Durch die Zusammensetzung der Matratze und den Materialien ermöglicht emma eine besondere Anpassungsfähigkeit an Körpergewicht und Schlaftyp. Ich habe in den Kommentaren sogar gelesen, dass einige ihre Rückenprobleme dank emma mindern konnten und bin gespannt, ob das bei meiner Mama auch so sein wird. Ich werde euch auf Snapchat (m0-reniita) auf jeden Fall auf den Laufenden halten! Ich kann sie also nur empfehlen und meine Mama auch!  🙂

emma

emma

kurz zu den Fotos: Für die Fotos haben wir beide Matratzen übereinander gestapelt. Wir konnten die Bilder leider nicht im Schlafzimmer machen, da es dort leider an Tageslicht mangelt, deshalb haben wir das Shooting ins Wohnzimmer verlegt. Die Idee mit dem Vintage Kaffeeset hatte meine Mama 😀 Sie wollte es so authentisch wie möglich machen und hat gedacht, dass das Kaffeeset sehr gut dazu passen würde (als ob wir jeden Morgen Zeit hätten, Kaffee im Bett zu schlürfen). Sie hat es aber natürlich nur gut gemeint, da sie echt eine tolle Blogger- Assistentin aka die beste Mama ever ist! 🙂 

 

3 Kommentare

  1. Liebe Sina

    Ui, dann musst du schauen, dass du wieder genügend Schlaf bekommst 🙂 Ich jedenfalls bin immer müde, egal ob ich 5h, 8h oder 10h schlafe hihi. Und das mit dem Ausschlafen kenne ich, diese doofe innere Uhr..

  2. Marie sagt: Antworten

    Ich habe leider seit Monaten Schlafstörungen und es ist so ermüdend. Man kann sich den Tag durch kaum konzentrieren, ist niedergeschlagen und oft nur müde. Aber du hast recht! Man muss sem Problem auf den Grund gehen.. Naja, sollte ich auch. Danke für die Tipps!

  3. Alexander sagt: Antworten

    Hallo Marie!

    Das mit den Schlafstörungen ist nicht toll. Wenn ich nicht ausgeschlafen bin habe ich auch jedesmal Probleme beim Arbeiten tagsüber. Zum Glück bin ich vor einiger Zeit über einen Matratzen-Test gestossen über den ich zu meiner neuen Matratze gekommen bin wodurch ich jetzt viel besser durchschlafen kann.

    liebe Grüße Alexander

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