Welcome to a fake world, welcome to Instagram!

It’s crazy but I can’t imagine waking up or going to bed without checking Instagram before and after. I might have missed something during the day or during the night, right?  Either way I can’t go to bed without watching pictures of those I follow because well.. How can I sleep without them? My life wouldn’t be the same without Instagram. Haha. It’s terrifying how easy you  become addicted to an app like Instagram which doesn’t show you anything than perfection and aloofness. Wow.

I’m on Instagram since more or less 5 years. At the very beginning I was just following friends. Then I started following fitness accounts which drove me crazy after a while because there were just perfect bodies everywhere. Today I’m following fashion bloggers and I catch myself being envious of those who travel the world without paying that much because they’re always invited by hotels and companies. Besides this they always get the prettiest clothes and experience the coolest things. And then I ask myself why I have to work so hard and never will get all of this and why my life’s so dumb..

Nonsense! I’m sure that although it doesn’t look like this at first sight, nobody’s perfect and the life of those wo want to hide it, neither. Instagram is just another dumb social media app which should serve to inspire people with same interests. This is what I thought until now but well.. it’s just another advertising platform which offers people to earn money with it. It’s no wonder that everybody shows his best side. This is what people want to see, isn’t it?

Do you have to participate to this world in order to be something better? No. Do you have to be envious? No. Well.. I know how easily someone can get captivated by it and worry about its own life. I have to remember myself too, that this is just an app and many people can benefit by it and this in a way which doesn’t allow imperfection. It’s their job to show themselves flawless and we don’t have to be jealous. Life’s not about having expensive clothes and accessories and travel more than ten times a year and having a body which is the perfect example for a beauty standard.

No, life is here to be enjoyed. Without Instagram for sure. 

Now you may think that I’m one of those privileged bloggers too because I get many products without paying anything and well I’m invited on events too. Okay, this is true BUT I’ve started my blog for other reasons and well.. sometimes I hate the superficial world of bloggers. It’s all about advertisement, marketing, skills of both of them, likes, follower and well.. money. It’s always about the money. Almost nobody’s interest in your person. I never was a materialist and I’m grateful for every single thing I experience due to my blog. But honestly, my social life apart from this virtual world and its puppets is so much more important to me. In fact, I sometimes ask myself what’s going to happen if Instagram doesn’t exist anymore or worse: How will some bloggers deal if they’re account gets hacked? Hmmm.. Well.. I can live without it.

So you better put your phone aside once more and do some things you love. If you ask me, I love going for a walk to clear my mind, meet my friends, do things withy my boyfriend and spend as much time as possible with my family. Yes, most of my weekends I’m on the way.. to people who love me for what I am and don’t care about likes and followers one bit. Okay, I love everything my blog and Instagram offers me and I love YOU, my follower and yes I earn a little money with the blog too, but I have another important job which demands attention and which I love. Likes isn’t all that counts and no, you don’t have to live luxury in order to be happy.

Instagram

Es ist verrückt, aber ich kann mir nicht mehr vorstellen, morgens aufzustehen oder abends zu Bett zu gehen, ohne diese App kurz zu öffnen und abzuchecken, was die letzten Stunden so abgegangen ist. Das passiert einfach automatisch. Es ist ja eigentlich nicht so, dass ich darauf angewiesen bin, das zu tun. Aber irgendwie mache ich es trotzdem. Ich hätte ja über Nacht etwas Wichtiges verpassen können, oder? Ausserdem muss mich diese App in den Schlaf wiegen, denn ohne die Fotos meiner Abo’s wäre das Leben nicht mehr das gleiche, oder? Es ist erschreckend wie süchtig man von einer App werden kann, die nichts als Perfektion und Unnahbarkeit in Bildern zeigt.

Wo bei mir früher ausschliesslich Fitness Jungs und Mädels mit durchtrainierten und straffen Körpern meine Timeline zierten, sind es heute Fashionistas, die von Stadt zu Stadt reisen und immer die schicksten Klamotten tragen. Ich will auch! Manchmal, aber nur manchmal, bin ich etwas neidisch, nicht auf die Klamotten, sondern auf die Reisen. Früher war ich auf all diejenigen neidisch, die eine wahnsinns Disziplin besitzen mussten und es auch immer schön zeigten. Fitnessaccounts. Heute bin ich (manchmal) ein bisschen auf die Blogger neidisch, die so viel von der Welt sehen und meistens nicht mal viel dafür bezahlen müssen und dann noch umsonst coole Dinge erleben. Dann frage ich mich, wieso ich mich dumm und dämlich schufte und niemals diesen Lohn erhalten werde und wieso mein Leben so doof ist und überhaupt. Ach…

Quatsch! Auch wenn es niemals so aussieht, niemand ist perfekt und das Leben deren, die es gerne verheimlichen, auch nicht. Da verwette ich meinen Allerwertesten darauf. Instagram ist eine weitere, doofe Social Media App, die eigentlich dazu dient, Leute zu inspirieren. Das dachte ich bis anhin zumindest. Heute ist es eine weitere Werbeplattform, mit der man sich ein goldenes Näschen verdienen kann. Kein Wunder zeigt sich jeder von seiner makellosesten Seite, denn damit kommt man an, sowohl bei den Followern als auch bei den Firmen.

Muss man da mitmachen? Nein muss man nicht. Muss man neidisch sein? Nein, auch das muss man nicht. Klar, man kann sich ganz schön schnell in den Bann ziehen lassen und danach das Gefühl haben, das eigene Leben sei irgendwie nicht vollkommen genug. Aber auch ich muss mich immer wieder daran erinnern, dass es nur eine App ist und viele davon profitieren und eben auf eine Art und Weise, die kaum Imperfektion zulässt. Es ist deren Job, sich so zu geben und wir müssen nicht neidisch sein. Denn das Leben ist nicht nur schön, wenn man teure Kleider und Accessoires besi
tzt, 10x und mehr im Jahr reist und eine Figur hat, die der Inbegriff vom gängigsten Schönheitsideal ist.

Nein, das Leben ist hier, um es zu geniessen und zwar auch ohne diese doofe App.

Jetzt denkt ihr bestimmt, ich hätte einen an der Waffel, denn ich gehöre nun auch zu den privilegierten, die Produkte umsonst erhalten und an coole Events eingeladen ist. Ja, okay, ein bisschen habt ihr ja schon recht damit.. Aber ich habe meinen Blog ja bekanntlich aus anderen Gründen gestartet und ausserdem kann ich mit dieser oberflächlichen Welt manchmal nicht so viel anfangen. Es geht immer nur um Werbung, Vermarktung, Geschicklichkeit bei beidem und natürlich Likes, Follower und schlussendlich.. Geld. Ich war nie materialistisch und bin für alles dankbar, was ich durch das Bloggen erleben darf. Aber ganz ehrlich? Mein soziales Leben abseits der virtuellen Welt und deren Marionetten ist mir viel wichtiger. Denn was passiert, wenn es Instagram irgendwann nicht mehr gibt? Was passiert, wenn man gehackt wird und alles verliert, wofür man Tag und Nacht gearbeitet hat? Was, wenn sich die Leute irgendwann nicht mehr für das, was tu tust, interessieren?

Also legt lieber einmal mehr das Handy weg und tut Dinge, die eurem Herzen gut tun. Ich zum Beispiel gehe gerne Spazieren, treffe mich mit Freunden, unternehme Dinge mit meinem Schatz und verbringe so viel Zeit wie möglich mit meiner Familie. Ich bin auch fast jedes Wochenende unterwegs und nämlich zu den Menschen, die mich für mein Charakter lieben und sich nichts aus Likes und Follower machen.  Klar, auch ich verdiene dank euch und dieser App ab und zu ein bisschen Taschengeld. Aber ich habe einen weiteren, wichtigen Job, der sehr viel Aufmerksamkeit von mir abverlangt und mich stört das kein bisschen. Likes sind nicht alles im Leben und man muss auch kein Leben im Luxus verbringen, um glücklich zu sein.

_____________________________________________

Outfit Details 

dress: H&M 
jacket: H&M
Shoes: Vögele Shoes (similar here)
bag: from a market in Spain
watch: Mockberg
hat: H&M
tights: Looks of Love (similar)

pictures: Adriano Rafaniello
Location: Zürich

_____________________________________________

Instagram

Instagram

Instagram

Instagram

Instagram

Instagram

7 Kommentare

  1. Gerade deine Zeile: „warum dürfen die so viel tolles erleben und sehen und ich muss mich hier abrackern!“ kommt mir selber so oft in den sinn! Aber dann denke ich, ich hab noch soviel Zeit das alles zu erleben, warum sollte ich mich mit Neid stressen? 🙂 übrigens mag ich deine entspannte Art zu schreiben sehr sehr gerne! LG:)

    1. Du hast sooo recht! Das denke ich mir dann auch 🙂 Dann erleben wir es eben zu einem späteren Zeitpunkt, ist doch okay.. 🙂 Danke für dein Feedback :-*

  2. Sehr toller Beitrag liebe Morena! Dieses Thema beschäftigt mich zurzeit auch sehr. Instagram macht mir deswegen auch nicht mehr so viel Spaß leider. Es ist schon fast ein Zwang es andauernd abchecken zu müssen, das macht mich verrückt. Dann noch die Sache dass man sich selbst so viel Mühe mit den Bildern es aber überhaupt nicht so zurückgezahlt zu bekommen wie die großen Fashionistas. Deshalb habe ich zurzeit auch eine kleine Instagram-Pause eingelegt und konzentriere mich auf die wichtigen Dinge wie Uni, Freunde und Familie.

    Liebe Grüße
    Johanna von http://www.missrapunzel.com

    1. Liebe Johanna

      Diese Pause ist wichtig, denn so sehr wir uns bemühen, kann es schwierig sein, richtig Abstand zu nehmen. Aber bitte sei nicht traurig und mache das, was dir Spass macht. Ich war an demselben Punkt wie du, schon ganz oft.. und habe nie aufgegeben und siehe da, die Mühe hat sich doch gelohnt. Und wenn nicht? Ist doch nicht so schlimm, solange es dir Spass gemacht hat. :-*

  3. Du hast es auf den Punkt getroffen! Es ist soo wichtig, sich von dem zu entfernen, was einem nicht gut tut. Deshalb habe ich damals auch alle Fitnessaccounts entabboniert. Wir sind eigentlich auch doof, dass wir uns das antun 😀

    Löschen oder deaktivieren möchte ich mich in meiner Position nicht (mehr) hihi. Aber manchmal gehe ich einfach einen ganzen Tag nicht auf Instagram und das alleine reicht schon 🙂 Wie du sagst, das echte Leben spielt sich da draussen ab und wir können uns glücklich schätzen, dass wir alles essentielle haben.. da brauchen wir keine Luxusgüter oder Luxusferien :-*

  4. N. sagt: Antworten

    Dies ist mein erster Kommentar, den ich jemals ‚einfach so‘ verfasse, aber ich muss einfach mal sagen: es tut so gut damit nicht alleine zu sein!
    Warum sollte man sich Bilder ansehen, welche einen unglücklich machen und dazu führen, dass man seinen eigenen Lebensstil anzweifelt?
    Denn der sollte ja vor allem UNS gefallen 🙂

  5. Toller Beitrag, und deine Ehrlichkeit finde ich super. Ich finde man darf auch mal neidisch sein sollte dann aber den weg wieder in die reale Welt finden und sich nicht zu sehr dem virtuellen hingeben. Für mich ist das kein Problem aber ich denke viele haben damit ein Problem vorallem wenn es dann jüngere Mädchen sind wird es dann schwierig.

    Wünsche dir ein schönes Weekend.
    Sonja

Schreibe einen Kommentar