body positivity and prejudices

Well, you might have seen on Instagram Stories that I was really very angry yesterday. You know me as a positive, radiant person who tries to stay positive no matter what and in fact, it takes a lot to make me angry. Well yesterday I reached this point. You can find the reason why I was angry later on the bottom of this article. But first let’s get some things clear.

Yesterday a friend of mine sent me an online article on a Swiss magazine talking about body positivity. I know that this word is going mainstream and especially here in Switzerland I had some opportunities in different newspapers and magazines to talk about it. So I opened the page and read the whole article very interested until the bottom, where the author (female) talked about me in a negative way, but later more. Until that point, I agreed in some points with her because she said something important:

Body positivity is another movement which is focused on bodies. We should stop focusing on our bodies the whole time. 

I get this and somehow it’s true. We’re really too focused on our bodies BUT there’s finally a movement who includes ALL bodies and not only the thin ones. Besides this she says that you don’t have to love your body and you should stop giving him too much attention. Well, you don’t have to love every single part if you’re not ready to do so, but if you realize that you don’t have to be perfect and that you’re allowed to be just the way you are (no matter if you have pimples, body hair, fat, stretch marks, etc), life’s easier. That’s a fact. And yes, I came from hating my body and yes it was always all about my body since I can remember. Today things have changed since I’m in peace with it. I’m not giving him too much attention anymore. Well but body positivity is NOT the same as self-love. I don’t have to explain what self- love is, I mean the word itself says it already. Body positivity is a political movement which fights especially for marginalized bodies. It’s for transsexual people, it’s for non abled bodies, for visibly fat people (an no, we’re not talking about the curvy models who are praised everywhere at the moment), it’s for people of color. It’s for all the bodies which are systemically oppressed by society. Sure, it includes our bodies too, but thin bodies like mine have an enormous privilege (going to talk about this soon). It’s for bodies which are NOT represented in media. Body positivity fights for their representation, for their rights, their acceptance and much more. Btw. I learned a lot from the activists and I’m still learning, that’s why I don’t use the hashtag #bodypositivity at the moment. Not because I’m not body positive, I am but I didn’t fight for marginalized people like I should have. But that’s another point.

Let’s talk about the part of this article in which she said (obviously without knowing me), that I post bikini pictures of myself in order to receive likes and compliments like „you’re so sexy“. I’m sorry and yes, the anger speaks out of me but THIS IS BULLSHIT!! If there’s something I can’t stand it’s when people have prejudices and talk about you as if they would know you, but they don’t. People who follow me know that I don’t care about the number of likes and followers because since I’m in recovery I learned to not give a damn about numbers, no matter if it’s about weight, clothing size, likes or followers. I simply don’t care anymore. Of course I’m happy reading compliments and of course I’m thankful but I don’t depend on likes and comments. What I do is talking about beauty standards and how to question and conquer them. I show how beautiful life can be when you focus on other things like your body or your eating disorder. I show the truth, always. I show that although recovery is hard, that it is possible too. My captions come straight from my heart and are always critical and deep. I show myself vulnerable and then I have to read things like this? C’mon this is just not fair. I’m sick of being the lovely Morena which tries to stay in peace with everybody. I’m sick of prejudices. I mean she could have asked me, talked to me and she could have tried to figure out what my intentions are instead of scrolling quick through my feed and assume something which isn’t true. So, sorry but no, Claudia Senn, you’re not right. I’m aware of my beauty without the consent of my followers. And even if that’s not the point, how do we reach people and attention? By showing skin, it’s just a fact. If I show myself in a bikini, I get more attention to my caption. Easy as that. And yes, topics I write about need this attention. And besides this, we need representation of bodies who aren’t represented enough. We need to see different, unedited bodies. So please stop talking about someone you don’t know.

 


 

Als mir gestern eine Freundin einen Artikel aus einem Schweizer Online Magazin über body positivity geschickt hat, habe ich ihn natürlich sofort gelesen, dieses Thema ist ja quasi mein Alltag. Ich habe ihn wirklich mit Interesse und Freude gelesen (bis zu dem Punkt, an dem sie mich für etwas, was nicht wahr ist, verurteilt), weil die Verfasserin des Artikels etwas wichtiges anspricht:

Body positivity ist eine Bewegung, die wieder einmal mehr auf den Körper fixiert ist. Wir sollten endlich von unserem Körper wegkommen. 

Ausserdem behauptet sie, dass man den Körper nicht unbedingt schön finden muss, man muss ihn nicht lieben oder ihm zu viel Aufmerksamkeit widmen. Nun gut, das sehe ich teilweise anders bzw. natürlich muss man nicht jedes einzelne Fleckchen am Körper lieben aber es lässt sich einfacher leben, wenn man erkennt, dass man eben für niemanden perfekt sein muss und deshalb einfach so sein darf wie man ist, dazu gehört auch Speckrolle, Cellulitis, Dehnungsstreifen, Körperbehaarung, Pickel, usw. Und wenn man einmal mit dem Körper, den man so sehr gehasst hat, Frieden schliessen kann, dreht sich der Alltag nicht mehr um den Körper. Selbstliebe ist aber nicht gleich body positivity. Natürlich enthält Selbstliebe viele Aspekte von body positivity aber es ist nicht das gleiche. Was Selbstliebe ist, muss ich nicht erklären, das Wort spricht ja für sich. Body Positivity ist kurz erklärt (kurz, weil dieser Artikel einen anderen Fokus hat, dazu aber später mehr) eine Bewegung, die sich für Vielfalt einsetzt. Dabei kommen nicht nur „etwas fülligere“ Menschen ins Spiel sondern auch wirklich dicke Menschen, die von unserer Gesellschaft als „hässlich“ und „ungesund“ abgestempelt werden und laut vielen der Grund sind für höhere Gesundheitskosten für alle. Body Positivity ist primär für transsexuelle Menschen, für dunkelhäutige bzw. schwarze Menschen, es ist für Menschen mit einer Behinderung, für Menschen mit Körper -und Gesichtsbehaarung, einfach für alle, die in irgendeiner Form unterdrückt und / oder von der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Body Positivitiy ist vielmehr eine politische Bewegung und kämpft für die mediale Präsenz, für die Akzeptanz und den Einbezug in die Gesellschaft von marginalisierten, unterdrückten Menschen. So, das musste ich loswerden.

Edit: Seit einiger Zeit poste ich übrigens nicht mehr unter dem Hashtag #bodypositivity weil ich gemerkt habe, dass ich ein völlig anderes Verständnis von dieser Bewegung hatte. Für mich war body positivity einfach das positive Körperbild, sich selbst und anderen gegenüber. Ich selber bezeichne mich schon als body positive weil ich alle Menschen so leben lasse wie sie sind und mir wünsche, dass niemand, egal ob schwarz, weiss, mit Behinderung oder ohne, unterdrückt leben muss. Ich habe mich aber auf meinem Profil zu wenig damit auseinandergesetzt und überlege mir, wie ich mich in Zukunft diesbezüglich besser einbringen kann.

Nun aber zum eigentlichen Punkt, der mir sehr sauer aufgestossen ist gestern und wie ihr wisst, braucht es sehr viel um mich aus der Ruhe zu bringen. Wenn ich aber etwas nicht abkann, sind es Vorurteile und das wisst ihr. Die Verfasserin behauptet, natürlich ohne mich zu kennen, dass ich Bilder von meinem Körper auf Instagram hoch lade, um für meinen Körper gelobt zu werden und Herzchen, Applaus- Emojis und „Du bist so sexy!“- Kommentaren abzukassieren. Das ist totaler Quatsch und jeder der mir folgt, weiss, dass mir Likes und Follower egal sind. Ich habe gelernt, mich von Zahlen zu distanzieren, egal ob es die Zahl auf der Waage ist oder die Kleidergrösse oder eben Likes. Wenn ich Komplimente erhalte, freut es mich natürlich und natürlich bedanke ich mich auch aber ich bin nicht darauf angewiesen. Ich zeige nur wie eine Leben raus aus der Essstörung sein kann. Ich möchte kein Star werden und ständig nur gelobt werden. Meine Texte sind immer sehr kritisch, tiefgründig und kommen direkt aus dem Herzen. Ich verbringe sogar in meinen Ferien mehrere Stunden täglich, um mich um meine Follower zu kümmern, sei es via Mail, Kommentare oder Nachrichten. Das alles nur für Likes und Komplimente? Genau das mag mich und ich habe es satt, mich nicht mehr zu wehren nur weil ich ja so eine liebe bin. Nein. Vorurteile haben in meiner Welt keinen Platz mehr. Ausserdem: Wie erhält man Aufmerksamkeit? Mit viel Haut. Das nehme ich gerne in Kauf, um Menschen zu erreichen. Ausserdem braucht es einfach Menschen, die sich perfekt unperfekt zeigen. Menschen, die sich vom Druck der Gesellschaft gelöst haben und nicht 100 Filter über ihre Fotos hauen. Also nein, liebe Claudia Senn, du hast nicht Recht mit deiner Behauptung. Ich weiss nämlich auch ohne Likes und Komplimenten, dass ich schön bin. Nächstes Mal, wenn jemand versucht herauszufinden, was ich genau auf Instagram tue, dann soll er doch ganz einfach fragen und sich dann eine Meinung bilden. Wenn man nur kurz und oberflächlich sich Sachen anschaut, sieht man nunmal nicht das gleiche wie wenn man wirklich herausfinden möchte, was die Intention einer Person ist. Diese Vorurteile immer…

27 Kommentare

  1. Christina sagt: Antworten

    Lass dich nicht unterkriegen! Es wird leider ĺmmer Menschen geben, die andere vorverurteilen oder nicht mit dem einverstanden sind, was man macht.
    Ich kann natürlich verstehen, dass du sauer bist. Das wäre ich auch. Ich hoffe aber, dsss du schon bald darüber lachen kannst. Denn, alles was geschrieben wurde , ist einfach lächerlich und das wissen alle deine Follower, DIE DIR UNHEIMLICH GERNE FOLGEN und dich für das , was du tust, lieben ! Hab noch einen schönen Tag

    1. Morena sagt: Antworten

      Liebe Christina

      Jetzt müssen wir schon aufpassen, dass wir nicht als Sekte gelten, das wurde nämlich auch schon behauptet. Meine Güte, was gewissen Menschen einfällt! Ich bin für Kritik wirklich gerne offen, auch wenn es nicht immer einfach ist, damit umzugehen. Aber das da geht einfach nicht und deshalb nutze ich meine Reichweite, um auch hier aufzuklären. Man kann solche Sachen nämlich auch anders handhaben. Na ja. Danke dir jedenfalls viel viel mal. Wegen euch weiss ich, wieso ich mir solche Gemeinheiten immer wieder antue. Ich lasse mich nicht unterkriegen! <3

  2. Patricia sagt: Antworten

    Liebe Morena, alle die dich und deinen Instagram Account kennen und dir folgen, wissen, dass genau das eben nicht deine Motivation darstellt. Du gibst so vielen Menschen Mut und nimmst dir unheimlich viel Zeit für deine Message und auch für deine Follower. Und das ganz bestimmt NICHT für likes oder Kommentare. Umso ärgerlicher ist diese unbedachte und völlig unwahre Aussage! Lass dich von sowas nicht runterziehen. Dass was du machst ist so genau richtig und für ganz viele da draußen (auch für mich!) sehr sehr wichtig.

    1. Morena sagt: Antworten

      Liebe Patricia

      Glaub mir, wenn ich wüsste, dass alles für nichts wäre und meine Message nicht ankommen würde oder ich es nicht schaffe, anderen zu helfen, dann würde ich bestimmt nicht meine Freizeit in den Blog und allem drum und dran investieren. Aber eben, anstatt sich mit mir in Verbindung zu setzen, verbreitet man lieber Unwahrheiten. Schade! Ich bin gerade nur etwas aufgewühlt und sauer, morgen geht es mir aber bestimmt schon wieder besser. Vielen lieben Dank! <3

  3. Ruth sagt: Antworten

    Wow.. als ich diesen Zeitungsartikel gelesen hab blieb mir erstmal die Spucke weg. Leider gilt auch in Medien wie der Zeitung o.ä., dass man möglichst viel Aufmerksamkeit gewinnen will. Und dafür wird auch gerne über andere grundlos hergezogen. Ein ‚wundervolles‘ Beispiel für die Jugend, wie man mit Behauptungen um sich werfen kann um Aufmerksamkeit zu bekommen. Schade, denn der Artikel hat gut angefangen.
    Ich finde es übrigens super, dass du dich wehrst!! Denn wer deine Beiträge etwas genauer liest weiss, dass es dir genau nicht um Likes etc. geht! <3

    1. Morena sagt: Antworten

      Liebe Ruth

      Ich sehe das genau gleich. Wirklich schade, dass er so enden musste, weil der Artikel bis zu diesem Punkt wirklich gut ist, abgesehen davon, dass sie eine falsche Vorstellung von body positivity hat, dafür kann sie aber nicht so viel.

      Ich bin sonst nicht eine Person, die zurück schiesst, denn ich versuche mit meinen Mitmenschen möglichst friedvoll umzugehen aber wer im Internet Menschen runterzieht, verdient einen „Rückangriff“. Dabei will ich der Autorin natürlich nichts böses aber ich lasse es mir einfach nicht gefallen. Danke! <3

  4. Jessy sagt: Antworten

    Oh Mann… Wer sowas über dich schreibt, hat wirklich nicht verstanden, warum es überhaupt geht. Klar kann man auf diese Idee kommen, wenn man oberflächlich über deinen Instagram-Feed scrollt. Aber: sobald man sich Mühe und Zeit nimmt, die Captions oder v.a. auch deinen Blog zu lesen, ist mir schleierhaft, wie man zu so einer Schlussfolgerung gelangen kann. Ich will jetzt nicht über den schlechten Journalismus schimpfen, denn er ist immer noch eine tolle Möglichkeit, Menschen abseits von Social Media zu erreichen und diese wirklich wertvolle Botschaft weiter zu vermitteln. Aber ich bin der Meinung, wer sich die Arbeit macht, einen Artikel zu diesem Thema und dir als Person zu schreiben, dürfte sich ruhig ein bisschen mehr Anstrengung erlauben, um dich und das wofür du stehst, genauer kennen zu lernen.
    Aber gut, was das anbelangt, werden wir wohl eher in nächster Zeit keine Erfolge verzeichnen können. Daher hier ein Dank, dass du dich dazu -objektiv wohlgemerkt- äusserst. Deinen Kanal als das anzusehen, was uns diese Journalistin weismachen will, ist einfach falsch und wirft uns alle wieder zwei Schritte zurück.

    1. Morena sagt: Antworten

      Liebe Jessy

      Ich kann deinem Kommentar absolut nichts mehr anfügen, da du den Nagel auf den Kopf triffst. Definitiv. Danke! <3

  5. Ich finde diesen Zeitungsartikel auch absolut unangebracht! Wie kann man nur über einen Menschen so „urteilen“, den man nicht kennt? Die gute Frau hat doch keine Ahnung, was hinter alledem steckt. Was du durchgemacht hast. Was Dich zu dem Menschen gemacht hat, der Du eben heute bist. Hätte sie sich die Zeit genommen und deinen Blog oder deinen Instagramaccount mal gründlich durchforstet, hätte sie sich sicherlich nochmal überlegt, was sie da für einen Blödsinn schreibt.
    Ich finde Menschen, die Andere verurteilen, obwohl sie sie nicht kennen einfach nur grausam. Sorry, aber geht garnicht!! Da werde ich gleich mit sauer! Lass Dich nicht unterkriegen Du wundervoller Mensch!! Mach genauso weiter, wie Du bist! Zeig Haut, nutze deine Reichweite! Zeig deine Lebensfreude und deine Selbstliebe. Ich werde Dir immer begeistert weiter folgen! Weil du einfach ein wahnsinnig toller und inspirierender Mensch bist!
    Fühl Dich gedrückt meine Liebe ♥

    1. Morena sagt: Antworten

      Danke liebste Dani <3

      Es kursieren Gewaltvideos in allen Farben und Formen, es herrscht so viel Hass, Krieg, so viel Neid und Missgunst auf dieser Welt. Warum ist es so verwerflich wenn ein Mensch einfach glücklich ist und den anderen das versucht mitzugeben? Ich verstehe es nicht. Wenn man sich an mir satt gesehen hat oder meine Worte den Leuten aus den Ohren hängen, dann sollen sie sich doch einfach nicht mit mir beschäftigen.

      Man darf und soll gerne Kritik an mir oder meiner Arbeit ausüben aber was sie gemacht hat, ist öffentlich etwas zu behaupten, was nicht stimmt und sie darf das gerne denken aber doch bitte nicht auf einer Plattform publizieren, die von hunderten von Frauen gelesen wird. Das macht man einfach nicht. Grunsätzlich bin ich dafür, dass man miteinander kommuniziert und miteinander arbeitet anstatt gegeneinander aber dieses Mal geht es mir definitiv zu weit. Danke! <3

  6. Rebecca sagt: Antworten

    Hallo Morena

    Ich muss zugeben, ich bin dir entfolgt, weil mir dein „Ich liebe meinen Körper blabla“ auf den Zeiger ging. Irgendwann habe ich es verstanden und brauche das nicht dauernd zu sehen! Ich bin froh, dass du Leute zu einem positiven Gefühl ihrem Körper gegenüber bewegen kannst. Auch mich hast du dabei unterstützt. Doch jetzt reichts mir dann auch!

    Und den Artikel finde ich super geschrieben von der Redaktorin. Du widersprichst dir ja nun selbst. Dir sind Follower egal und doch zeigst du Haut um möglichst viele zu erreichen?! Geht bei mir irgendwie nicht ganz auf.

    Nun gut, ich wünsche dir trotzdem weiterhin viel Spass mit deinem Blog und einen wundervollen und sonnigen Tag. 🙂

    1. Morena sagt: Antworten

      Liebe Rebecca

      Das ist dein gutes Recht, jedoch finde ich es schon fast ein bisschen traurig, dass du mich behandelst, als wäre ich ein Verbrauchsobjekt à la: Ich habe dich genutzt, jetzt ist gut und tschüss. Jeder, der möchte, darf mir entfolgen, das macht mir nichts aus. Ich kann mir auch vorstellen, dass das einigen aus den Ohren raushängt. Absolut verständlich. Es gibt aber Menschen, denen es noch nicht genug ist. Menschen, die länger brauchen als du. Und ich? Ich kann mich nicht neu erfinden und es ist auch nicht immer einfach, noch Sachen zu bringen, die man noch nicht gehört hat. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn wie gesagt, können immer noch sehr viele von meinen Worten und Bildern profitieren. Deshalb mache ich weiter.

      Wie ich im Text geschrieben habe, finde ich den Text, bis zum Punkt, wo ich beleidigt werde, auch gut. Kritik und kritisches Denken ist sehr sehr wichtig. Aber wenn du den gesamten Text super findest, dann unterstützt du ein Verhalten, das einfach nicht tolerierbar ist. Denn das, was die Autorin gemacht hat, ist nicht in Ordnung.

      Und zu guter letzt: Es mag schon widersprüchlich sein aber das ist Teil der Instagram Logik! Bilder, die mehr Haut zeigen, erhalten mehr Interaktion was wiederum wichtig ist, um meine bestehenden Follower zu erreichen, die mir eben wegen meiner Message folgen. Der Algorithmus zeigt meine Bilder aber nicht mehr all meinen Followern. Ich muss nicht neue dazu gewinnen. Wenn es aber passiert, dann ist es doch toll aber ich bin im Gegensatz zu vielen anderen Instagrammern nicht darauf aus.

      Darf ich dich fragen wie du auf diesen Blogeintrag gekommen bist, wenn du mir nicht mehr folgst? 🙂 Danke, das wünsche ich dir auch.

  7. Lisa Tiefenbach sagt: Antworten

    Liebe Morena,
    ich habe gerade diesen annabelle-Artikel gelesen und noch während der Lektüre konnte ich nichts anderes tun als fassungslos den Kopf zu schütteln. Eine so sinnvolle Bewegung wie Body Positivity so derart misszuverstehen, grenzt für mich an Ignoranz und einen sehr schmalen Horizont. Ausserdem scheint die Autorin die gesellschaftliche Relevanz von Instagram und co. und damit das Vorleben von oberflächlichen Idealen für junge Menschen nicht erfasst zu haben. Als junger, beeinflussbarer Mensch inmitten des Social-Media-Universums ist ein Bauch eben weiss Gott nicht nur ein Bauch. Aber dir brauche ich das ganz bestimmt nicht zu sagen – Ich finde es toll, wie du reagiert hast und dass du das nicht auf dir sitzen lässt. Ich werde dir auch weiterhin Herzchen und Kommentare hinterlassen, nicht weil du danach bettelst, sondern weil deine Message nichts anderes als Liebe verdient hat. You go girl! <3

    1. Morena sagt: Antworten

      Liebe Lisa

      Ich weiss gar nicht was ich antworten soll. Du hast absolut recht! Man kann der älteren Generation deswegen auch nicht böse sein, sie sind einfach nicht damit aufgewachsen und haben wenig bis gar nichts damit zu tun. Natürlich nicht alle, meine Mama hat sehr schnell begriffen, wieso ich das mache. Man muss einfach mit den Menschen kommunizieren und ihnen erklären, was Sache ist und ihnen aufzeigen, wieso man etwas tut. Aber gewisse Menschen bevorzugen, aus welchen Gründen auch immer, andere einfach zu verurteilen, kritisieren und bloss zu stellen.

  8. Jessii sagt: Antworten

    Meine Liebe,

    Erst mal, wenn man in der Öffentlichkeit steht, muss man immer damit rechnen, dass es auch hater gibt! Aber das weißt du ja. Ich finde es so schade, dass andere versuchen, dich schlecht zu machen oder dich runter zu ziehen! Und dann gleich einen ganzen Artikel daraus zu machen, finde ich mehr als unfair!
    Ich kann verstehen, dass es einige auf die Nerven geht, was du schreibst oder was du bewirken willst (wie die obere Kommentatorin) aber dann BITTE entfolgt ihr einfach, denkt eure Meinung und gut ist. Warum muss man Menschen immer blöd anmachen ? Warum muss man überhaupt über einen Menschen, den man nicht kennt so reden?
    Einer meiner lieblingssprüche ist:

    Wenn man nichts nettes zu sagen hat, sollte man den Mund halten!
    Das ist aus einem Kinderfilm. Und wenn man als Kind etwas unfreundliches gesagt hat, würde man von den erwachsenen direkt ermahnt mit „sowas sagt man aber nicht!“
    Warum ist es als erwachsener dann anders ?
    Warum machen wir das andauernd ?

    Hater wird es leider immer geben. Dumme Kommentare wird es leider immer geben.
    Ich glaube aber, dass du eine sehr starke Frau bist und mit sowas umgehen kannst!
    Lass dich bitte niemals von solchen Menschen unterkriegen! Lass dir niemals etwas einreden, dass du so bist, wie andere es denken! Lass dich einfach nicht unter kriegen!

    Du bist toll so wie du bist!
    Das was du jeden Tag machst, für Menschen die du nicht kennst, ganz unentgeltlich, ist wundervoll!
    Und JA !! du bist wunderschön!!
    Und JA verdammt, dir darf man das sagen!
    Wir sagen oft genug negative Dinge, also lasst uns öfter positive Dinge sagen.

    So das wars auch von mir! Mich hat es gerade auch etwas wütend gemacht .. aber naja.

    Fühl dich ganz doll umarmt ❤️

    Deine Jessi

  9. Jill Larissa sagt: Antworten

    Oh man dieser Artikel macht mich echt sauer! Ich finde es schrecklich, wenn sie dich einfach verurteilen – ohne überhaupt richtig deinen Account zu kennen. In jedem einzelnen Text von dir – liest man das es dir nicht um solche Kommentare geht!!! Klar – schreibt man dir auch positive Worte – denn durch dein komplettes Erscheinungsbild hast du eine unglaublich positive und wunderschöne Ausstrahlung!!! Nur die meisten Kommentare beinhalten so viel tiefgründigere Gedanken. Lass dich nicht unterkriegen! Du gibst mit deinen Worten so vielen Menschen mut und Kraft!
    Mach weiter so – meine Unterstützung wirst du immer haben ❤ fühl dich gedrückt! – Jill

    1. Morena sagt: Antworten

      Meine liebe ❤

      Danke für deine lieben Worte! Es ist halt nicht einfach, in der Öffentlichkeit zu stehen und mit solchen Sachen muss man rechnen aber auf die Art und Weise, wie es diese Dame gemacht hat, macht mich auch zwei Tage später noch wütend. Aber ich lasse mich nicht von meinem Weg abbringen.

      1. Jill Larissa sagt: Antworten

        Richtig so meine Liebe ❤

  10. Tamara sagt: Antworten

    Liebe Morena. Ich habe den Artikel nun auch gelesen und kann zu hundert Prozent nachvollziehen, dass der dir ziemlich sauer aufstösst! Den letzten Abschnitt hingegen finde ich sehr erfrischend: die Fixierung auf den Körper gerade auf Insta ist extrem. Entweder ich bekomme von Kayla, Alina, etcetc mitgeteilt wie toll Dünnsein und Fitness ist oder von dir und ähnlichen Accounts, dass wir auf unsere Körper mit allen Makeln stolz sein sollen. Sollen wir auch, bin ich auch und ich liebe deine Message! Aber habt ihr es nicht auch langsam über: man unterhält und definiert sich nur noch über das Äußere. Es wäre entspannend, mal nicht ständig von Körpern, dick oder dünn, bombardiert zu werden.

    1. Morena sagt: Antworten

      Liebe Tamara

      Du hast sowas von recht. Mir geht das auch ständig durch den Kopf! Ich habe vor längerer Zeit auch mal einen Post dazu verfasst. ABER ich denke, dass die Menschen nie aufhören werden, ihre gestählten, „perfekten“ Körper in die Kamera zu halten. Die Medien werden nie aufhören, uns Menschen klarzumachen, dass wir über unseren Körper definiert werden, auch wenn es eigentlich nicht so ist. Ich wünsche mir natürlich auch, dass sich das verändert aber da müssten alle an demselben Strang ziehen und das kann man vergessen, denn sowohl die Fitness- Accounts als auch die Industrie allg. verdient nunmal Geld mit dem Aussehen anderer Menschen. Solange es die gibt möchte ich für die kämpfen, die sich von der Gegenseite negativ beeinflussen lassen.

      Ich versuche je länger je mehr auch andere Sachen einzubauen, da ich nun wirklich schon sehr sehr lange über diese Themen schreibe. Aber es ist nicht so einfach, wenn man etwas gutes bewirken will und die Leute nicht langweilen möchte, vor allem, wenn man es eben schon seit Jahren macht. Weisst du wie ich meine?

  11. Patricia sagt: Antworten

    „Body Positivitiy ist vielmehr eine politische Bewegung und kämpft für die mediale Präsenz, für die Akzeptanz und den Einbezug in die Gesellschaft von marginalisierten, unterdrückten Menschen. So, das musste ich loswerden.“
    –>So wahre Worte..Morena!Kommt gleich in meine Zitateliste!

    OMG..die Person hinter dem Artikel hat deine Botschaft absolut nicht gerafft und dir kein Stück zugehört!Gerade du..die du uns immer wieder sagst,dass du dich nicht als was „Besseres“ siehst,sollst das Ganze aus „Herzchensammlerei“betreiben-neee.Das glaubt niemand,der auch nur 2deiner Fotos und ihren Tags oder einen Blogpost von dir liest!
    Ich will nicht haten-das bin ich nicht. Aber die Person hinter dem Artikel sollte besser recherchieren in Zukunft!
    Dein Post hier..Morena..zeugt

    1. Morena sagt: Antworten

      Liebe Patricia

      Danke viel mal, so sehe ich das auch. Es wäre so einfach gewesen, Kontakt zu mir aufzunehmen und mich zu fragen anstatt das hintenrum zu machen, um mich schlecht dastehen zu lassen. Vor allem vor einem grossen Publikum. Aber na ja, ich habe gestern was interessantes gelesen: Es ist viel einfacher, Menschen zu kritisieren, auch wenn man sie nicht kennt anstatt sich wirklich für Menschen zu interessieren.

  12. Patricia sagt: Antworten

    Noch der Rest meines Kommentars:
    Dieser Post hier zeugt von mentaler Reife und Stärke.
    Das wollt ich noch sagen.;)
    Liebe Grüsse <3

  13. Anis sagt: Antworten

    Liebe Morena,

    ich bin gerade über Facebook auf dich bzw. den Artikel gestoßen, ich kannte deinen Blog vorher nicht.

    Vorab möchte ich sagen, dass ich die Grundidee von Body Positivity gut finde. Letztlich geht es ja darum, medial unterrepräsentierte Körpertypen zu stärken bzw. Körper-Diversität zu fördern. Prinzipiell einfach eine gute Sache.

    Nun habe ich einen Blick in deinen Instagram-Account geworfen und musste etwas feststellen, das mir – nicht nur bei dir, deshalb ist es auch keine Kritik an dir persönlich – sauer aufstößt. Neben deinem Account gibt es viele ähnlich aussehende Damen, die einen sehr ähnlichen Account betreiben. Nun muss ich mich aber fragen: Inwiefern repräsentiert ihr schönen, dünnen, weißen Frauen ein diverses Körperbild? Inwiefern empowert es z.B. einen dicken Menschen, zu sehen, dass ihr euch trotz eures „makelhaften Körpers“ im Bikini zeigt, obwohl ihr in Wirklichkeit dem gängigen Schönheitsideal entsprecht? Inwiefern motiviert es krankhaft dünne Menschen, zuzunehmen, wenn bereits eure Körper mit minimalem Bauchansatz angeblich als „makelhaft“ angesehen werden?
    Ihr tut, als wäret ihr „schwer gezeichnet“ und hättet trotzdem gelernt, euch zu lieben – dabei entsprecht ihr nahezu perfekt dem gängigen Schönheitsideal.

    Wie gesagt, bitte versteh dies nicht als persönlichen Angriff, ich glaube dir, dass du es gut meinst und eine positive Botschaft verbreiten möchtest. Ich bin mir nur nicht sicher, ob du wirklich den Effekt erzielst, den du vermutlich anpeilst.

    1. Morena sagt: Antworten

      Hallo Anis

      Danke erstmal, dass du wirklich Kritik anbringst bzw. deine kritischen Gedanken mit mir teilst und nicht sinnlos beleidigst. Ich weiss absolut was du meinst, denn genau deshalb habe ich aufgehört, unter dem Hashtag #bodypositivity zu posten oder mich gar Aktivistin zu nennen. Denn bis vor einigen Wochen hatte ich ein ganz anderes Verständnis bzw. eine andere Definition für body positivity. Ich dachte, dass das allg. einfach das positive Körperbild sich selber und anderen gegenüber bedeutet. Dass ich nun weiss, was es ist, liegt daran, dass viele verärgerte „dicke“ Menschen sich gewehrt haben, weil wir „dünnen“ eben nichts dazu beitragen, nicht einmal, wenn wir auf unserem Social Media ihre Posts reposten und damit eben diese marginalisierten Körper präsentieren. Sie wollen das nicht. Ich habe erst in letzter Zeit „gelernt“, was body positivity wirklich heisst. Deshalb habe ich mich in diesem Bereich erstmal zurück gezogen und mich auf die Selbstliebe und Recovery von Essstörungen fokussiert. Aber das habe ich in diesem Post ja angedeutet. (Edit: Ich hatte es in der Originalversion nur im englischen Teil angedeutet, habe es jetzt noch im deutschen Teil eingefügt)Ich möchte mich da schon wieder einbringen, nur auf eine ganz andere Art und Weise als bisher. Übrigens, wenn du weiter runter scrollst, egal ob auf dem Blog oder auf Instagram, siehst du, dass ich auch ein Shooting und Postings mit etwas fülligeren Menschen gemacht habe, also ganz nur auf mich fokussiert, bin ich nicht! 🙂

      Nun zum anderen Punkt: Wenn ich nicht wüsste, dass ich bereits seit drei Jahren Menschen sogar aus der Magersucht helfe, dann würde ich nicht meine Freizeit in das Ganze investieren. Es ist nicht nur gut gemeint, ich schaffe es tatsächlich, Menschen zu berühren und Menschen zu helfen. Das hört sich mega überheblich an aber ich konnte es selbst lange nicht glauben und doch muss ich mich hier wehre. Denn ich höre es täglich und dann muss etwas wahr dran sein. Sonst würde ich meine Zeit in was anderes investieren.

      Wir sind bestimmt nicht auf die gleiche Art und Weise schwer gezeichnet wie wirklich marginalisierte Menschen. Aber wenn ich dir sage, dass ich mal krankhaft dünn war und sich mein Leben nur noch um Essen, Bewegung und Körper drehte und ich deshalb auch schon überlegt hatte, wie ich am besten von dieser Erde verschwinden kann, dann darfst du mir glauben, dass auch ich es nicht ganz so einfach hatte bisher. Und hey, obwohl ich dem gängigen Schönheitsideal entspreche, wurde ich trotzdem IMMER wegen meines Körpers fertig gemacht und werde es immer noch.

  14. Franzi sagt: Antworten

    Hey meine Liebe.

    Du weißt, dass ich ein großer Fan von dir bin. Du weißt, wer ich bin und verbindest etwas mit meinem Namen.
    Und warum?
    Weil du dich kümmerst. Weil du nicht auf bloße Likes und Kommentare aus bist. Weil du einfach ein Mädel wie ich bist, das eine so wichtige Message vertritt und so tolle Gedanken teilt, dass ihr nun mal Tausende von Menschen folgen. Dahinter steckt viel Arbeit, Recherche, Reflexion und so einiiiiges an Selbsterfahrung. Das ist nicht einfach so daher gesagt. SO WHAT, CLAUDIA?

    Wirklich… das macht auch mich sauer und traurig.
    Ich hoffe sehr, dass deine Worte bei ihr ankommen und sie sich entschuldigt.

    Ich drück dich,

    deine Franzi

  15. Jasmin sagt: Antworten

    Gerade für jüngere Frauen ist der ganze Schönheitswahn absolut schädlich – vgl. hier: http://eu-joy.com/koerperlichkeit-auf-instagram-zwischen-schoenheitswahn-und-body-positivity/ Gesundes Wohlsein geht in der Regel mit Kleidergröße 32 nicht gut zusammen…

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