Ni una menos: meine persönliche Geschichte

*Trigger Warnung: Sexuelle Gewalt / Vergewaltigung

Lange Jeans und einen dicken Pullover hatte ich an als es passiert ist. Es war ein kalter Abend im Dezember. Nach einem von ihm gekochten Abendessen schauten wir gemeinsam einen Film. Es vergeht kein Tag, ohne an diese Nacht zu denken. An diese Tat. An diese vermeintlich schöne Freundschaft, die in dieser Nacht abrupt zu Ende ging. 

Ich wusste lange nicht, wie ich diesen Text, die Erzählung meiner Geschichte, beginnen sollte. Ist es zu früh? Oder sogar zu spät? Habe ich überhaupt das Recht, mit etwas so Persönlichem an die Öffentlichkeit zu gehen? Wird man mir glauben? Welche Fragen werden auf mich zukommen? Wie werden meine Mitmenschen reagieren? Fragen über Fragen, Gedanken über Gedanken. 2019 verbrachte ich damit, die Scherben aufzulesen, die Ende 2018, drei Tage vor Heiligabend in tausend Stücken durch die Luft flogen.

Ich habe es lange rausgezögert, diesen Moment, diese Tat schwarz auf weiss niederzuschreiben. Immerhin tut dieses Wort etwas mit einem, egal ob man direkt betroffen ist oder als Leser*in, die nur erahnen kann wie sich dieser Schmerz anfühlt. Nach etwas über einem Jahr fühle ich mich nun bereit, euch einen Einblick in meine Seele zu geben und damit meinen eigenen Baustein im Kampf gegen Gewalt (an Frauen*) zu legen. Ich breche mein Schweigen im Wissen, dass viele mir nicht glauben werden, denken werden, dass ich es nur tue, um Aufmerksamkeit zu erlangen. Im Wissen, dass viele sich fragen werden, ob ich wohl doch eine Mitschuld trage. Im Wissen, dass ich das Erlebte nun immer und immer wieder Revue passieren lassen muss, wenn ich etwas mit meiner persönlichen Geschichte erreichen möchte. Wieso ich dennoch meine Stimme erhebe? 

Jedes einzelne Mal, schon als junge Frau, wenn ich in einem Zeitungsbericht über solche Schandtaten gelesen hatte, kamen mir die Tränen als wäre es mir selber passiert. Auch bei expliziten Szenen in Filmen und Serien konnte und kann ich bis heute nicht hinschauen. Es tat mir weh, ohne davon betroffen zu sein und heute? Heute schreibe ich meine eigene Geschichte in der Hoffnung, dass wir alle endlich begreifen, dass jede einzelne Tat eine zu viel ist. Und dass deshalb etwas dagegen unternommen werden muss.

Drei Tage vor Heiligabend wurde ich vergewaltigt. Nicht von einem Fremden, nicht auf dem Heimweg, nicht in einer dunklen Gasse, sondern in den vier Wänden eines «Freundes». Diesen «Freund», den ich in anfangs desselben Jahrs kennengelernt und wirklich liebgewonnen hatte, dem ich praktisch alles anvertraut hatte, der mir immer zuhörte, dem ich immer zuhörte. Ein Freund, der sich oftmals einfach wie zuhause anfühlte, wie den Bruder, den ich nie hatte. Jemand, von dem ich dachte, ich müsste mir in seiner Nähe niemals irgendwelche Sorgen machen weil ich zu glauben meinte, er würde mich genauso liebhaben wie ich ihn und wenn man jemanden lieb hat, dann würde man dieser Person niemals solch grosse Schmerzen zufügen. Ich fühlte mich geborgen. Und doch ist es passiert. Er hat über meinen Kopf, über mein Herz, über meine Bedürfnisse hinwegentschieden, meinen Körper in jener Nacht zu seinem Eigentum gemacht. Er hat meine unzähligen Bitten, aufzuhören, ignoriert und sich genommen, was er wollte.

Mit keiner Faser meines Körpers hatte ich dem zugestimmt und mit keiner Faser meines Körpers konnte ich mich an diesem Abend wehren. 

Es ist wahr, was man in den Zeitungen so liest. Der Körper so mancher Opfer verfällt in eine Art Schockstarre. Die Arme, die sich am liebsten mit aller Kraft wehren wollten, fühlen sich in diesem Augenblick unglaublich schwer an. So auch die Beine. Die Stimme, die immer wieder versagt. Man möchte am liebsten schreien und bringt doch nur ein Flehen raus. Man hofft einfach, dass man das alles so schnell und so unbeschadet wie möglich übersteht. Und dann ist dieser Moment nach einer gefühlten Ewigkeit endlich da. Es ist vorbei. Doch wie weiter? Ich wollte einfach nur noch weg. 

Und ich bin weg. 

Um die bevorstehenden Weihnachten mit der Familie verbringen zu können, habe ich es ausgeblendet, runtergespielt, kaum jemandem erzählt. Ich wollte diesem Wort, Vergewaltigung, dieser Tat keine Macht geben. Auch Wochen und Monate danach habe ich versucht, es nicht an mich ranzulassen, es mir nicht eigen zu machen, nicht daran zu denken. Schliesslich musste ich wieder zur Arbeit. Die Welt dreht sich ja trotzdem weiter auch wenn ich sie am liebsten kurz angehalten hätte, um für eine gewisse Zeit auszusteigen und zu verarbeiten, was passiert war.

Jeden einzelnen Tag bis heute habe ich daran gedacht. Die ersten Monate merkte man mir kaum etwas an. Ich war dankbar, jeden Tag zur Arbeit zu gehen, die Kids zu unterrichten, zu planen und mich abzulenken. Denn sobald ich etwas Raum und Zeit hatte, riskierte ich, dass meine Gedanken zu jener Nacht abschweifen könnten. Wenn ich es jemandem erzählte, erzählte ich es so, als wäre es einer Fremden passiert, nicht mir. Nicht, dass ihr mich falsch versteht. Ich habe immer gesagt, was mir passiert ist nur klang ich, wenn ich im Nachhinein darüber nachdenke, emotionslos und relativ gefasst. Selbst all die Male, bei denen ich von Zeitungsberichten über Vergewaltigungen erzählt habe, war ich wütender und trauriger als wenn ich meine eigene Geschichte erzählte. 

Ich wollte den Schmerz nicht zulassen. Nichts fühlen. 

Manchmal kamen die Erinnerungen für ein paar Sekunden hoch, manchmal blieben sie etwas länger. Ich habe mit der Zeit Angstattacken entwickelt, die sich wie ein schwerer Fels auf meinem Brustkorb und eine dicke Wolke in meinem Kopf, die alles überschattete, anfühlten. Ich wollte nicht, dass dieses Ereignis mein Leben bestimmt und doch veränderte es etwas in mir: Versuch positiv zu denken, dankbar zu sein für all das schöne in deinem Leben. Du hast viel erreicht. Irgendwann wird die Sonne wieder scheinen. Alles wird gut , sind Sätze, die ich immer mal wieder hörte. Manchmal auch von mir selbst. Und ich wusste, ich musste wieder nach vorne schauen und dankbar für all die anderen Dinge in meinem Leben sein und dass die Schmerzen irgendwann weniger werden würden. Aber ich hatte auch einen Grund und das recht, einfach traurig zu sein. und wütend. und ratlos. vor allem aber ängstlich. Man hat meinen Körper benutzt, ohne mein Einverständnis. 

Im August letzten Jahres weinte ich zum ersten Mal seit dem Vorfall. All die Tränen, die ich so lange zurückhielt, fliessen seit jenem Tag im August immer und immer wieder. Um heilen zu können, muss man Schmerzen erst überhaupt zulassen können. Weil ich aber Angst davor hatte, liess ich das nicht zu. Während ich meine eigenen Scherben aufsammelte, baute sich gleichzeitig je länger je mehr Wut in mir auf weil ich wusste, dass ich keine Ausnahme, kein Einzelfall bin. Dass meine Geschichte von vielen Frauen da draussen auf ähnliche oder noch tragischere Weise erzählt werden würde weil Vergewaltigungen, auch in der Schweiz, keine Seltenheit sind. Auch wenn wir das oft von den Medien so aufnehmen und es in den meisten Köpfen verankert ist. Ich bin leider weder ein Einzelfall noch eine Ausnahme. Schätzungen zufolge werden alleine in der Schweiz laut gfs Studie vom Mai 2019 hochgerechnet etwa 800’000 ungewollte sexuelle Handlungen getätigt. 

Jede einzelne Handlung ist eine zu viel. 

Was aber mir persönlich am meisten weh tut ist nicht per se das, was geschehen ist sondern dass es jemand getan hat, dem ich vertraut habe. Sexuelle Gewalt passiert in den allermeisten Fällen nicht auf offener Strasse sondern innerhalb eines vermeintlich geschützten Raumes. Die Täter sind oftmals Bekannte. Menschen, denen man vertraut. 

Nun da ihr jetzt wisst, was ich anhatte, fragt ihr euch vielleicht, ob ich ihm Hoffnungen gemacht habe, ob ich es provoziert hätte, ob einer (oder beide?) von uns alkoholisiert war oder ob ich denn überhaupt nein gesagt hatte. Vielleicht fragt ihr euch, warum ich bei ihm zuhause gegessen hatte oder wieso ich zum gemeinsamen Filmschauen geblieben bin.

Nichts von alledem gibt einem Menschen das Recht, das zu tun, was er getan hatte und die Schuld, die man gerne oft auch dem Opfer gibt ist nichts anderes als Victim Blaming. Ich hätte kurze Hosen, einen grossen Ausschnitt oder nur Unterwäsche anstatt eines Pullovers und Jeans anhaben können, ein Nein bleibt ein Nein. Ob ich bei ihm zuhause, mit ihm im Club oder bei mir zuhause war, ein Nein ist und bleibt ein Nein. Und alle diese Fragen, die man mir am liebsten stellen würde, suggerieren eine Mitschuld. Eine Schuld, die ich mich aber weigere zu tragen. Ein Opfer ist niemals schuld daran. Ein Opfer sollte vielmehr geschützt werden.

Ich weiss, dass ihr nun, bewusst oder unbewusst, Erwartungen an mich habt. Einige von euch werden sich fragen, wie ich nun weiter vorgehe und ob ich wirklich glücklich bin, wenn ich mich lächelnd zeige, ob ich nicht etwas vormache, wenn ich nicht ständig traurig und wütend in der Gegend rumlaufe. Ich habe mich im Laufe des letzten Jahres dazu entschieden, den Schmerz zwar zuzulassen, mich jedoch weder von ihm noch von der Tat unterkriegen zu lassen. 2019 habe ich überlebt. 2020 will ich leben. Lächeln. Tanzen. Lieben. Und kämpfen. Mut machen. und für mich und andere einstehen. Wir alle haben eine Stimme, wir entscheiden, wie wir sie einsetzen möchten. und ich weiss, wie ich meine Stimme in diesem Jahr nutzen werde.

Fürs 2020 wünsche ich mehr Bewusstsein für dieses Thema und verschärftere Gesetze. Täter dürfen nicht mehr geschützt werden. Opfer, egal ob Frau oder Mann (laut Gesetz können Männer gar nicht vergewaltigt werden, was absoluter Mist ist) sollten ohne Scham und Angst zur Polizei gehen dürfen, um Anzeige zu erstatten. Die Polizei müsste für solche Sachen sensibilisierter werden. Wir brauchen dringend eine Veränderung. Und um diese Veränderung zu erzielen, brauchen wir mehr Stimmen, die sich für diese Veränderung stark machen.

Ich hoffe ihr versteht, dass ich mich bewusst dagegen entschieden habe, im Moment weitere Details bekannt zu geben. Ich möchte auch nicht, dass man weiss, wer es war. Das einzige, was ich mir wünsche ist, dass diese Gewalt, dieses Leiden aufhört und das ist mein persönlicher Beitrag dazu. Ni una menos.

54 Kommentare

  1. Corine sagt: Antworten

    Liebe Morenita
    Ich wünsche dir, dass du auch heute, an diesem Tag nach deinem grossen und mutigen Schritt, 5 Minuten findest, um zu Tanzen – für ein Lächeln, für Kraft und Selbstliebe!
    Herzlichst, Corinne

  2. Mabelle Solano sagt: Antworten

    Liebe Morena
    Ich danke dir für deine Offenheit diesem Thema gegenüber.
    Solche Beiträge sind enorm wichtig auch wenn es leider immer Menschen gibt & geben wird, die versuchen uns Opfer zu verunsichern & uns die Schuld am Geschehen zu geben oder die Tatsache komplett in Frage zu stellen..

    „la culpa no era mia ni donde estaba ni como vestia – el violador eres tu!“

    Ich habe vor einigen Wochen meinen ganzen Mut zusammen genommen & einen Instagrampost zum Thema Vergewaltigung verfasst & ich freue mich über jeden einzelnen Post, nur gemeinsam können wir eine Veränderung erreichen & für unsere Rechte einstehen!

    1. Naia sagt: Antworten

      Welche Rechte meinen Sie? Vergewaltigung ist längst strafbar. Was Sie meinen ist das Recht eine Vergewaltigung frei erfinden zu dürfen.

  3. Katrin Meier sagt: Antworten

    Die Ärmste muss eine Vergewaltigung erfinden für etwas Aufmerksamkeit in der Klatschpresse. Verschärftere Gesetze möchten Sie gerne. Damit Sie jeden x-beliebigen mit dünnen Behauptungen diffamieren können? Oder geht es Ihnen einzig darum im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen?

    Sie sollten sich schämen. Sie sind eine abscheuliche Person. Solche wie Sie sollte man wegjagen.

    1. Ich frage mich immer wieder warum es abscheuliche Personen, Menschen wie SIE gibt die etwas behaubten obwohl sie nicht dabei waren.
      Morena hat es nicht nötig etwas zu erfinden. Ich glaube viel eher dass es Ihnen Frau Katrin Meier an Menschenkenntnis fehlt.

    2. madelaine sagt: Antworten

      Wer sich hier schämen sollte sind sie! Ich ziehe meinen Hut vor Morena, welche sich getraut hat, mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit zu gelangen um anderen Frauen Mut zu machen. Wenn sie regelmässig die Posts von Morena lesen würden, würden sie begreifen, dass es ihr nicht um likes oder Aufmerksamkeit geht. Aber das ist wohl zu viel verlangt.

    3. Jaquelin sagt: Antworten

      Also ich denke nicht dass ein Mensch einfach eine Vergewaltigung erfindet. Wenn eine Frau oder ein Mann Nein sagt, dann heisst es Nein. Dann spielt es keine Rolle, was sie oder er für Kleidungen an hat oder falsche Zeichen gegeben hat. Nein heisst einfach Nein.

      Aber was man machen könnte, ist der Zielgruppe eine „Anleitung“ zu geben, wie man nach einer Vergewaltigung sich verhalten sollte. Dass man nach der Vergewaltigungnacht direkt zum Arzt gehen sollte, bei der Polizei anmelden sollte, keine Angst zu haben oder man sich nicht schämen sollte. Ich weiss persönlich nicht, ob dieser Prozess zu kompliziert ist. Ich weiss nur eins, wir sind zu wenig darüber informiert über dieses Thema.

      Da es jetzt Öffentlich ist, hoffe ich dass die Staatsanwaltschaft diese Nachricht gelesen haben und nachgehen.

      Dir Morena sende ich ganz viel Kraft, lass dich nicht von negativen herunterziehen. Bleib stark!

  4. Reto sagt: Antworten

    Opfer? Sie sind eine feige Lügnerin. Unglaubhafte Schlampen-Geschichte.

    1. Frage:
      Warst DU dabei? Und wenn Ja warum hast Du IHR nicht geholfen?
      Ansonsten: Sei STILL:

      1. Anne sagt: Antworten

        Solche Kommentare können ein Nachspiel haben. Wenn du öffentlich auf einem Blog kommentierst, kann man das nachverfolgen. Also: Zeit, Angst zu haben. Du beleidigst sie, betreibst Rufmord und bist unverschämt beleidigend. Du solltest dich schämen.

  5. Michelle sagt: Antworten

    Ich würde Sie umgehend anzeigen wegen Verleumdung. Primarlehrerin. Pfui, sie gehören entlassen!

    1. Dass eine Frau eine solche Antwort gibt, dafür habe ich als MANN überhaubt kein Verständniss.

    2. Anne sagt: Antworten

      Falsch! Für dich gilt: Pfui. In jeglicher Hinsicht.

  6. Julie sagt: Antworten

    Liebe Morgena!
    Du bist so unfassbar stark. Es tut so weh, diese Zeilen zu lesen. Ich kann nur erahnen, wie sehr dies wehtun muss. Ich hoffe, dass du weiterhin kämpfst und du Familie und Freunde um dich herum hast, die dich stützen. Ich weiß nicht, ob du ihn angezeigt hast, aber ich hoffe dass er dafür verurteilt wird und seine gerechte Strafe bekommt!

  7. Marietta sagt: Antworten

    Liebe Morena

    Ich bin normalerweise eine passive Person im Internet/auf Instagram, doch hier musste ich mich einfach mal zu Wort melden. Ich habe deinen Text zwar nur überflogen und trotzdem hat er mich zutiefst betroffen gemacht und bewegt. Mir sind die Tränen gekommen. Zum Glück ist mir bisher nie so etwas passiert und ich kann mir deshalb nicht im Geringsten vorstellen, wie sich das anfühlen muss. Ich finde du bist eine tolle, starke Frau und sehr mutig, dass du dieses dunkle Kapitel aus deinem Leben mit der Öffentlichkeit teilst. Du hilfst damit und mit all deinen anderen Posts ganz bestimmt vielen Frauen weiter. Ich hoffe meine Worte zaubern dir ein Lächeln ins Gesicht und ich wollte dir einfach mal sagen, wie toll du bist.

    Ganz liebe Grüsse

  8. Lola sagt: Antworten

    Ni una menos.

    Nada justifica que un hombre viole a una mujer. Ni la ropa, ni la hora, ni las copas de más, nada. Sí es sí y todo lo demás es NO.

    Te sigo desde que vivo en Alemania, hará ya unos cinco años, y eres todo un ejemplo a seguir. Solo puedo darte las gracias por ser como eres, por todo lo que haces y tu naturalidad. Pero sobretodo muchísimas gracias por contarlo, puede ayudar a muchas mujeres que esten pasando por lo mismo.

    Un abrazo enorme.
    Yo te creo, hermana. ¡No estás sola!

    Lola

  9. Moreno Morenano sagt: Antworten

    Schlampe!

    1. DU Moreno Morenano bist einfach nur ein einfälltiges A … loch!!! Kein weiterer Kommentar.

    2. Anne sagt: Antworten

      wie oben schon erwähnt: Solche Kommentare können ein Nachspiel haben. Wenn du öffentlich auf einem Blog kommentierst, kann man das nachverfolgen. Also: Zeit, Angst zu haben. Du solltest dich schämen.

  10. Katharina sagt: Antworten

    Ich bin sehr beeindruckt, dass du dieses schreckliche Erlebnis teilst! Das Thema Vergewaltigung zu entstigmatisieren ist so wichtig!. Our body our choice!!
    Ich wünsche dir alles Liebe und fühl dich fest gedrückt!
    Du machst das Klasse!!
    Ganz liebe Grüße aus Heidelberg

    1. Andy Westphal sagt: Antworten

      Sehr stark, sehr wahr, unglaublich traurig.
      Sei stark, sei tapfer, sei stolz.
      Ich bin wütend. Stinkwütend. Ich wünsche dir Heilung.

  11. Liebi Morena, ich han scho uf Insta kommentiert und ganz ehrlich: Weiss gar nöd, wani meh dezue söll sege, als das, wasi döt scho gschriebe han. Ich find kei Wort. Bi erschütteret, hässig, enttüscht und alli negative Gfühl mitenand, wenni mir vorstell, was du und viele anderi Fraue hend mösse erlebe. Ich denk sit dim Biitrag gescht ununterbroche a dich, so blöd es tönt… Ich wünsch mir für dich, dass du und dini Seel so guet wie „unversehrt“ us dere Situation usechömed und dass du en Weg findsch, das z verarbeite. Wichtig isch, de Schmerz zuezloh, weller susch au Johre spöter wie e Lawine dehercho chan. I wünsch dir alli Kraft und Energie. Und hoff, dass du vlt au en Ustuusch mit Fraue ha wirsch, wo ähnlichs erlebt hend und eu das gegesitig vlt chan stärke und helfe. Es isch unendlich muetig wo dir, das öffentlich zteile und du hesch ewige Respekt vo minere Site. Ganz viel Liebi, Nikki

  12. Kristina sagt: Antworten

    Ich bewundere deine Tapferkeit und deinen Mut damit jetzt an die Öffentlichkeit zu gehen! Ich wünsche dir ganz viel Liebe von ganzem Herzen, dass 2020 DEIN Jahr wird und du ganz viele tolle Erinnerungen sammeln kannst und nicht nur „überlebst“.

    Es ist wirklich einfach bewundernswert wofür du dich einsetzt und ich bin voll und ganz dafür, dass es Veränderungen braucht!

    Ich danke dir für deine unfassbare Offenheit und tolle Art zu Zeigen, wie Selflove etc funktioniert – und das in Zeiten von Social Media und ständigem Messen an Anderen. danke!

  13. Luziana sagt: Antworten

    Liebe Morena, es tut mir unendlich leid zu lesen, dass du sowas erleben musstest und auch immer noch täglich damit zu kämpfen hast. Solch eine Tat ist einfach nur schrecklich und unmenschlich. Ich finde es ganz toll und mutig von dir, dass du dich entschieden hast, damit an die Öffentlichkeit zu gehen!
    Ich wünsche dir, dass du bald wieder leben, lachen, tanzen und lieben kannst.
    Ich sende dir ganz viel Kraft und Liebe

  14. Theodor Buddy sagt: Antworten

    Hast du Ihn angezeigt/konfrontiert?

    1. Melissa sagt: Antworten

      Liebe Morena,
      Ich bin zutiefst erschrocken über die Unmenschlichkeit die manche Menschen dir hier entgegen bringen (ob man die überhaupt Mensch nennen darf?!). Sowas erfindet man nicht einfach und ich bin mir sicher dass die Geschichte nicht ausgedacht ist. Wer ihr schön länger folgt und sie nur ein kleines bisschen kennt, weiß dass sie nicht nötig hätte über sowas zu lügen um Aufmerksamkeit zu bekommen. Jeder einzelne der darüber abhetzt und hier seine Unzufriedenheit ablässt, sollte sich schämen! Ich wünsche dir dass du zur Ruhe kommst und 2020 für dich ein erfolgreiches und glückliches Jahr wird. Starke Frau 🙂 !

  15. Yaya Jema sagt: Antworten

    Du hast es provoziert, hättest ihn nicht friendzonen sollen. selber Schuld

    1. Wie Dumm und Matchohaft sind denn solche Worte. Ich hoffe für Dich, dass DU oder deine Partnerin ein solches Erlebniss nie erleben muss. EINE FRAU IST NIE SELBER SCHULD, AUCH DANN NICHT WENN SIE NACKT VOR MIR STEHT.

    2. Hallo liebe Morenita

      Ich folge dir seit einer Weile auf Instagram und lese jetzt zum ersten Mal den Blog hier.
      Ich wünsche dir ganz viel Kraft, mit dem klarzukommen und dass du dich an Bekannte/Freunde wenden kannst!! Es ist einfach schrecklich, dass das so „gang und gäbig“ ist auf dieser Welt.

      Vielen Dank für den Blogbeitrag und dass du es auf dich genommen hast, so etwas in Worte zu fassen. Für die Gesellschaft ist das leider sehr wichtig und ich finde es toll, dass du den Mut gefunden hast.

      Was mich aber erschüttert, sind auch manche Kommentare hier. Wie kann man nur so hässliche Dinge schreiben?! Wieso macht man sich die Mühe, den Artikel zu lesen und einen Kommentar zu verfassen, wenn dieser nur aus Hass besteht?? Ich verstehe die Menschen nicht und hoffe, du nimmst es dir nicht zu Herzen. Aber an all die frustrierten Hater: überlegt euch mal, ob ich auch nur den ersten Satz eures widerlichen Kommentars Morenita ins Gesicht sagen würdet. Ich denke nämlich nicht.

    3. Madelaine sagt: Antworten

      Sie ist selber schuld, weil sie ihn als Freund angesehen hat und ihm vertraut hat? Wie beschränkt ist diese Aussage..

  16. Heidi sagt: Antworten

    Vielen Dank für deine Offenheit. Ich wünsche dir, dass es dir 2020 besser geht und du es schaffst mit der Tat irgendwie so umzugehen, dass du weiterleben und wieder Vertrauen haben kannst. Alles Liebe

  17. Stef sagt: Antworten

    Non penso ci siano parole che possano alleviare un dolore di una tale esperienza. Ti auguro di cuore di poter presto chiudere Questo capitolo e vivere serena. Resterà una cicatrice, ma per fortuna anche esse col tempo sbiadiscono.

  18. Silvia Meier Jauch sagt: Antworten

    Danke für Deinen Mut!

  19. Liebe Morena,
    Zualler erst möchte ich Dir sagen:
    DU HAST UND ES TRIFFT DICH KEINE SCHULD. Auch wenn Du nackt vor mir stehen würdest und ich Lust hätte Dich zu berühren Du aber NEIN sagst gilt das für jede Person ob Frau, Mann oder auch Gott selber. Ein Nein ist und bleibt ein Nein.
    Dein Beitrag ist sehr eindrücklich und gut geschrieben Du hast in allem was du zu Tun gedenkst meine volle Unterstützung. Ich bewundere deinen Mut und deine Offenheit. Lass dich nicht unterkriegen vor allem höre nicht auf die schlechten und vorwurfsvollen Kommentare von anderen Menschen ob Mann oder Frau. Du hast das Recht traurig, wütend und enttäuscht zu sein. Ich bin sehr froh für Dich, dass Du weinen konntest, lass diesen Schmerz auch weiterhin zu, denn er ist DEIN und wenn Du das Bedürfnis dazu hast zu schreien dann schreie deinen Schmerz hinaus dass die Wände zittern. Es ist die einzige Möglichkeit dass dieser Schmerz dich nicht innerlich zerfrisst und darum muss er hinaus wo und wieviele male es auch sein mag und wann immer DU willst oder das Bedürfniss dazu hast.
    Ich wünsche Dir von ganzem Herzen dass Du Menschen kennenlernst oder schon kennst die Dich in die Arme nehmen und zusammen mit Dir weinen.
    Ps:
    Habe dir schon auf Instagram kurz den Vorschlag gemacht wegen dem Film und dem Buch: Die Hütte, ein wochenende mit Gott. Meiner Meinung nach ist das der beste Film und das beste Buch das ich selber mehrere male gesehen und gelesen habe. Es beschreibt sehr liebevoll den Schmerz und das Leid das Gott mitempfindet für Menschen die schlimmes erlebt haben.
    Liebe Grüsse Georges Schrepfer

  20. Juli sagt: Antworten

    Liebe Morena,
    ich finde es unglaublich mutig über deine Geschichte so offen und persönlich zu berichten. Ich bin mir sicher, dass viele viele Frauen dir sehr dankbar dafür sind und sich ganz bestimmt in deinen Zeilen wiederfinden können. Es ist schrecklich was dir widerfahren ist und ich wünsche dir von Herzen alle Kraft und Stärke der Welt das Geschehene verarbeiten zu können. Alles Liebe.

  21. Juli sagt: Antworten

    Liebe Morena,
    ich finde es unglaublich mutig über deine Geschichte so offen und persönlich zu berichten. Ich bin mir sicher, dass viele viele Frauen dir sehr dankbar dafür sind und sich ganz bestimmt in deinen Zeilen wiederfinden können. Es ist schrecklich was dir widerfahren ist und ich wünsche dir von Herzen alle Kraft und Stärke der Welt das Geschehene verarbeiten zu können. Alles Liebe.

  22. Aliina sagt: Antworten

    Liebe Morena
    Ich bin sehr wütend und enttäuscht von all den hasserfüllten Kommentar. Ich bewundere deinen Mut und hoffe du kannst diese Idioten ausblenden. Wünsche dir alles Gute

  23. Mara Derungs sagt: Antworten

    Du und nur DU BIST VERANTWORTLICH, wenn eine andere Frau von diesem Mann ebenfalls vergewaltigt wird!!!

    Denn DU hast keine Anzeige erstattet gegen einen Vergewaltiger und schützt diesen Täter aktiv. Stattdessen wälzt du das lieber auf deinen Social Media Channels.

    Allerdings würde ich einfach sagen, dass du eine Lügner bist und sonst gar nichts, die Aufmerksamkeit um jeden Preis benötigt. Denn ein echtes Opfer würde sich so nicht verhalten. Das würde viele Jahre warten bis es etwas sagt weil es sich schämt oder Anzeige erstatten.

    Also du kannst ja noch Anzeige erstatten aber das wirst du wohl nicht tun, weil es für Fantasieereignisse keine Gesetze gibt.

    Das Leute darauf herein fallen, wundert mich in der heutigen Zeit nicht. Sie glauben jeden Müll, den man ihnen im Internet auftischt ohne zu hinterfragen.

    Also entweder stimmt es und du erstattest sofort Anzeige oder du bist eine Beschützerin eines Vergewaltigers und das ist weitaus schlimmer als ein Vergewaltiger selbst.

  24. Jaquelin sagt: Antworten

    Also ich denke nicht dass ein Mensch einfach eine Vergewaltigung erfindet. Wenn eine Frau oder ein Mann Nein sagt, dann heisst es Nein. Dann spielt es keine Rolle, was sie oder er für Kleidungen an hat oder falsche Zeichen gegeben hat. Nein heisst einfach Nein.

    Aber was man machen könnte, ist der Zielgruppe eine „Anleitung“ zu geben, wie man nach einer Vergewaltigung sich verhalten sollte. Dass man nach der Vergewaltigungnacht direkt zum Arzt gehen sollte, bei der Polizei anmelden sollte, keine Angst zu haben oder man sich nicht schämen sollte. Ich weiss persönlich nicht, ob dieser Prozess zu kompliziert ist. Ich weiss nur eins, wir sind zu wenig darüber informiert über dieses Thema.

    Da es jetzt Öffentlich ist, hoffe ich dass die Staatsanwaltschaft diese Nachricht gelesen haben und nachgehen.

    Dir Morena sende ich ganz viel Kraft, lass dich nicht von negativen herunterziehen. Bleib stark!

  25. Liebe Morena,
    Es ist nur ein Gedanke:
    Wie wäre es wenn Du einen Verein für Opfer die Gewalt erlebt haben gründen würdest?
    Da Du die Gabe hast sehr einfühlsam zu berichten und auch zuhören kannst, leider auch selber betroffen bist, bist Du auch die Person der man vertrauen wird. Menschen die selber am eigenen Leib ein Leid erfahren mussten haben immer viel mehr Verständnis für das Leid von anderen. Ich bin sicher nicht der einzige der Dich dabei irgendwie unterstützen würde.
    Würde mich sehr freuen wenn ich Dich persönlich kennenlernen dürfte. Vielleicht sehen wir uns ja irgendwann oder Du hast das Bedürfnis mit einem „Vater“ zu plaudern. Bleib so einzigartig und wundervoll mit deinem hingebungsvollen und grossem Herzen, Du bist eine ganz tolle Frau.
    Liebe Grüsse Georges

    1. Peter sagt: Antworten

      Hats dir ins Gehirn geschissen? Die Frau hat ja nicht einmal Anzeige erstattet. Es sitzt kein Vergewaltiger im Gefängnis und es wird auch keinem der Prozess gemacht. Das heisst sie schützt den Vergewaltiger und Frauen die Vergewaltiger schützen, sollten ja wohl kaum einen Verein gründen um sich gegen Vergewaltiger zu wehren. Du fährst als BP Chef ja auch keinen Tesla.

      1. Wir können über alles diskutieren … aber mit Anstand. Eine Anzeige ist allein die Sache von Morena und wenn sie es bis jetzt nicht getan hat weis sie warum und das widerum geht UNS nichts an.

  26. Hansruedi Hauser sagt: Antworten

    Ich werde nächste Woche Strafanzeige gegen unbekannt bei der Staatsanwaltschaft Aargau einreichen. Vergewaltigung ist ein Offizialdelikt und muss auch ohne Anziege durch die Betroffene verfolgt werden. Dann wird man sie verhören und auch die Seite des Mannes anhören. Wenn es wirklich so war, wie behauptet, wird er verurteilt. Ansonsten kann er gegen Morena wegen Verleumdung und Persönlichkeitsverletzung klagen. Wir werden sehen, wie die Justiz entscheidet. Die Wahrheit wird obsiegen!

    Art. 190 StGB (Vergewaltigung):
    „Wer eine Person weiblichen Geschlechts zur Duldung des Beischlafs
    nötigt, namentlich indem er sie bedroht, Gewalt anwendet, sie unter
    psychischen Druck setzt oder zum Widerstand unfähig macht, wird mit
    Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren bestraft.“

    1. Peter sagt: Antworten

      Das finde ich super von dir. Selbst hat sie ja nicht die Courage ihren Vergewaltiger anzuzeigen und andere Frauen so zu schützen. Danke für deinen Einsatz.

      1. Ich glaube Morena hat genug Courage gezeigt, vielleicht mehr als DU in deinem ganzen Leben aufbringst.

    2. Du solltest aber zuerst Morena fragen ob sie mit deiner „Hilfe“ einverstanden ist. Sie hat sicher ihre Gründe warum sie es bis heute noch nicht getan hat.

      1. Hansruedi Hauser sagt: Antworten

        Das spielt hier keine Rolle. Wie Peter oben schon zu Recht gesagt hat, kann es nicht sein, dass ein Verbrecher (Vergewaltigung ist ein Verbrechen und ein Offizialdelikt, zu dessen Verfolgung das Einverständnis von Morena nicht notwendig ist) und Unhold frei herumläuft und viele weitere Frauen vergewaltigen könnte. Wenn Morena nichts unternehmen möchte, riskiert sie damit die sexuelle Integrität vieler weiterer Frauen.

        1. Doch es spielt eine Rolle, eine ganz entscheidende, denn es ist IHR Körper und IHRE Seele der man Gewalt angetan hat und das ohne ihre Einwilligung. Nur SIE, sie allein entscheidet ob sie diesen Mann anzeigen will oder nicht. Weisst du denn ob sie innerlich schon dazu bereit ist? Bei einer Anzeige muss sie damit rechnen, (und das weis sie auch) dass die ganze Vergewaltigung wieder hochkommt, sie wird diesen Schmerz, diese Erniedrigung und Hilflosigkeit ein zweitesmal durchleben. Bist du so wenig einfühlsam um das zu verstehen? Ich bin mir sicher, dass Morena auch Gerechtigkeit möchte, vor allem aber, dass er das nie mehr einer anderen Frau antun kann, aber erst dann wenn Sie dazu bereit ist. Wenn du Hansruedi ohne sie zu fragen diese Anzeige machst bestimmst DU über ihren Körper und ihre Seele und das ist gleichbedeutend mit einer neuen Vergewaltigung. Willst DU das wirklich? Überleg also gut was du tust …..

    3. @Hansruedi Hauser, Ihr Vorhaben ist anmassend und wird insbesondere kein Erfolg haben. Unser Leid und Schicksal gehört uns! Niemand hat das Recht zu entscheiden ob wir Anzeige erstatten. Es zeigt sich deutlich, dass Sie offenbar keine Ahnung haben, was in einem Opfer vorgeht. Gerne weise ich Sie auch darauf hin, dass die mutmasslichen Opfer auch nicht verhört werden. Ich kann es Ihnen gar nicht beschreiben, wie mich solche selbstgefällige Menschen wie Sie offenbar einer sind anwidern!

  27. Anni sagt: Antworten

    Gewisse Kommentare hier sind einfach unglaublich!! Aber sie zeigen die genannten Probleme dieser Gesellschaft genau auf. Und dass du deine Erfahrung öffentlich gemacht hast, hilft vlt. dabei, dass wenigstens der ein oder andere seine Einstellung oder Meinung zu dem Thema ändert und gibt anderen Betroffenen Kraft. Lass solch negative Kommentare nicht an dich ran – sie wissen es einfach nicht besser (und sollten eigentlich die Klappe halten)! Bleib stark und verliere dein Lächeln nicht – alles Gute für dich

  28. Zuzana sagt: Antworten

    Hallo liebe Morena.
    Ich habe ganz gespannt deine Story verfolgt und bin von ganz vielen Reaktionen entsetzt. Aber auch ein wenig enttäuscht von dir. Erst mal möchte ich wie viele andere hier sagen, dass es nie einen Grund/Entschuldigung gibt für eine Vergewaltigung! Das ist schrecklich, dass dir dies widerfahren ist. Was fast genau so schockierend ist, wieviele Frauen dich deswegen anfeinden. Dass man dich als Lügnerin hinstellt verstehe ich wirklich nicht. Ich finde es toll dass du mit deiner Geschichte wachrütteln willst und die Frauen schützen und Stärke geben willst. Meinst du aber nicht auch, dass es andere Frauen mehr schützen würde, wenn du deinen Vergewaltiger Angezeigt hättest? Wie vielen Frauen würdest du das gleiche Schicksal ersparen? So gibt es leider den faden Beigeschmack, dass es beschämend ist für eine Frau vergewaltigt zu werden, aber der Mann ist nicht schuld. Irgendwie traurig. Vor vielen Jahren wurde ich von einem Typen auf einem Feldweg plötzlich angegriffen und betatscht, Morgens um 7 Uhr auf dem Arbeitsweg. Wer weiss was noch passiert währe, hätte ich ihm nicht heftige Tritte in seinen Schritt verpasst! Mit blutender Nase und aufgeschürften Händen habe ich als aller erstes der Polizei angerufen und Anzeige gegen unbekannt gemacht. Leider wurde der Täter nicht gefasst, und bis heute denke ich an den Tag und hoffe, das ich sein letztes Opfer war. Ich wünsche nämlich niemandem das gleiche durchstehen zu müssen und das geht nur, wenn jeder Täter angezeigt wird!
    Ich kann mir vorstellen, dass viele Frauen die dich Lügnerin nennen, selber vergewaltigt wurden oder andere Gewalt abbekommen haben und es bis heute verschweigen, oder ihnen gesagt wurde, sie seien selbst Schuld, weil die dies angezogen haben oder um diese Uhrzeit an diesem Ort waren. Sie kommen mit ihren schmerzen und der Angst nicht klar und sehen ich dir sich selber und strafen dich so wie sie selber bestraft wurden.
    Ich denke, mit deiner Geschichte hilfst du niemandem, nicht mal dir selbst. Der schmerz wird weniger, und das ganze wird verblassen, aber die Angst wird dir immer im Nacken sitzen, denn du bleibst bis heute Machtlos. Du kannst dich bis heute nicht wehren und bleibst in deiner Opferrolle. Das Risiko deinem Peiniger zu begegnen wird dich auf ewig zerfressen (auch ich denke bis heute an den Bastard). Ich hoffe, dass dich zu öffnen erst der Anfang war und du die Kraft und den Mut findest ihn anzuzeigen, den damit rettest du deine Zukunft und die vieler anderen Frauen.

  29. Faty sagt: Antworten

    De corazón y con el cariño y amor que te tengo, aunque no hablemos sabes te quiero…. y decirte que es duro (aunque eso ya lo sabes) nunca se olvida pero se aprende a vivir con ello… habla lo con tu madre…. benditos sobrina de corazón….

  30. ulrichwalter sagt: Antworten

    Hallo und guten Tag
    Ich verfolge den Fall Morena Diaz mit Interesse und Aufmerksamkeit. Die Sache mit der Vergwaltigung sollte weder schöngeredet noch anderweitig beurteilt werden. Das Opfer Morena Diaz ist eine Person, eine Frau, Mensch und Lehrerin. Als Lehrerin hat sie für unsere
    Gesellschaft Arbeit zu leisten. Sie steht als Lehrerin aber auch in einer besonderen Verantwortung und sollte sich dieses im klaren sein. Man kann und muss von einer Lehrerin
    bestimmte Verhaltensweisheiten verlangen können. Die Art und Weise wie heutzutage mit einem Blosstellen in den Social medien und Zeitungen umgegangen wird, muss als kritisch beurteilt werden ! Morena Diaz jetzt 26 Jahre jung sollte sich über sich selbst Gedanken machen. Es geht nicht Followerzahlen, um schwachreden von Vergewaltigungsgeschichten
    und auch nicht um mögliche Gesetzesänderungen. Schlussendlich sollte Mann und Frau etwas vernünftiger werden. Es muss wieder mehr Moral in unserem Zusammenleben einkehren. Weihnachten ist vorbei wohin gehen wir jetzt…………………

  31. Liebe Morena,

    Im Namen der Opfer bedanke ich mich herzlich, dass Sie die Stimme erheben!

    Es braucht den Mut sowie auch insbesondere die erforderliche Kraft, da es empathielose Menschen gibt, die nur darauf warten die Betroffenen zu beleidigen und zu verhöhnen.

    Ich verbleibe mit lieben Grüssen

    Petra Hartmann

    Expertin präventiven Opferschutz
    Präsidentin Verein Vergissmeinnicht

    Wir Opfer leiden auch ein Leben lang
    https://www.blick.ch/news/sexual-straftaeter-peter-vogt-will-mit-exit-sterben-missbrauchs-opfer-petra-hartmann-hat-kein-verstaendnis-dafuer-dass-peiniger-ein-recht-auf-sterbehilfe-haben-sollen-wir-opfer-leiden-auch-ein-leben-lang-id15701757.html

    Die Website ist noch im Aufbau
    http://www.vergiss-meinnicht.org

    FB
    https://www.facebook.com/groups/608294196604370/

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